Fische in der Schüss nach Ölunfall ungenießbar
und Umwelt: Was tun nach einem Ölunfall?Tipps zu den Schutzmassnahmen bei einem ÖlunfallWas tun, wenn Öl ins Wasser gelangt?Maßnahmen zur Reinigung von verschmutztem Wasser nach einem ÖlunfallDie Umweltauswirkungen eines Ölunfalls: Was sind die Folgen für die Natur?In Péry, einer Gemeinde im Kanton Bern, ereignete sich Anfang September ein Ölunfall, bei dem eine grosse Menge Heizöl in die Schüss gelangte. Die Verschmutzung erstreckte sich bis zum Bielersee und beeinträchtigte die Fischbestände in diesem Flussabschnitt erheblich. Die Behörden des Kantons Bern raten daher dringend davon ab, in diesem Bereich zu fischen und den Fisch zu verzehren, da er nicht mehr geniessbar ist.
Die Schüss ist ein beliebtes Gewässer für Fischer, insbesondere in der Forellensaison. Aufgrund des Ölunfalls ist das Fischen nun jedoch vorübergehend untersagt. Die Schonzeit für Forellen beginnt am 1. Oktober und dauert bis zum 15. März 2025. Es wird empfohlen, in diesem Zeitraum nicht in der Schüss zu angeln, um die Gesundheit der Fische und die eigene Sicherheit zu gewährleisten.
Die Behörden haben bereits Massnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Öls zu stoppen und die Umweltschäden zu minimieren. Die Wehrdienste haben mehrere Ölsperren errichtet, um zu verhindern, dass das Öl weitere Gewässer und Lebensräume verschmutzt. Dennoch wird empfohlen, im betroffenen Flussabschnitt um Péry vorsichtig zu sein und den Kontakt mit dem Wasser zu meiden, um negative Auswirkungen auf die Umwelt zu verhindern.
Es bleibt abzuwarten, wie lange es dauern wird, bis sich die Fischbestände in der Schüss von dem Ölunfall erholen. Vor dem Start in die neue Forellensaison im Frühling 2025 wird eine Beurteilung vorgenommen, ob die Fische wieder geniessbar sind. Es ist wichtig, dass die Behörden und Fischer gemeinsam Massnahmen ergreifen, um die Umweltauswirkungen des Ölunfalls zu minimieren und die Gewässer in der Region zu schützen.
Der Ölunfall in Péry zeigt deutlich die Folgen einer Umweltverschmutzung und die Notwendigkeit, angemessen auf solche Ereignisse zu reagieren. Es ist wichtig, dass die Behörden entsprechende Schutzmassnahmen treffen und die Öffentlichkeit über die Risiken informieren, um die Umwelt und die Gesundheit der Bürger zu schützen. Durch eine umfassende Reinigung der betroffenen Gewässer und die Überwachung der Fischbestände kann langfristig sichergestellt werden, dass die Auswirkungen des Ölunfalls minimiert werden. Angler und Naturfreunde sind dazu aufgerufen, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und ihren Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten.





