Christian B., Verdächtiger im Fall Maddie McCann, wird vor Gericht freigesprochen.
Christian B. wurde in Braunschweig freigesprochen, nachdem er beschuldigt wurde, mehrere Frauen vergewaltigt zu haben. Das Urteil fiel nach 38 Verhandlungstagen, wobei die Beweise für eine Verurteilung fehlten. Die Staatsanwaltschaft hatte 15 Jahre Haft und Sicherungsverwahrung gefordert. Der Verdächtige war auch im Fall des Verschwindens der dreijährigen Maddie McCann involviert, doch dieser Aspekt war nicht Teil des aktuellen Verfahrens.
Im Verfahren wurde Christian B. vorgeworfen, drei Frauen vergewaltigt zu haben, wobei eine als Zeugin aussagen konnte. Die anderen beiden mutmaßlichen Opfer wurden nie identifiziert. Die Richterin betonte, dass die Kammer den lügenden Zeugen, die durch die Berichterstattung beeinflusst wurden, nicht glauben konnte. Trotz des Freispruchs bleibt Christian B. bis September 2025 in Haft, da er wegen einer anderen Vergewaltigung verurteilt wurde.
Die Verteidigung zeigte sich zufrieden mit dem Urteil, da es nie einen ausreichenden Tatverdacht gab. Ein psychiatrischer Gutachter stuft Christian B. als hochgefährlich ein und die Staatsanwaltschaft hat bereits eine Revision des Urteils angekündigt. Die Ermittlungen im Fall Maddie McCann werden fortgesetzt, aber eine Anklage ist bisher nicht absehbar. Es wird bezweifelt, ob der Fall jemals gelöst werden wird.
Insgesamt hat das Urteil im Fall Christian B. und der Vorwürfe der Vergewaltigung für Aufsehen gesorgt, da er auch im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Maddie McCann steht. Die Unschuldsvermutung gilt weiterhin, aber die Frage nach der Aufklärung des mysteriösen Falls bleibt offen. Christian B. bleibt bis 2025 im Gefängnis, trotz des Freispruchs im aktuellen Verfahren. Die Revision des Urteils und die anhaltenden Ermittlungen könnten jedoch zu neuen Entwicklungen führen.