Rechtsschutz: Ist ein verschlüsseltes Arbeitszeugnis zulässig?
Codierung von Arbeitszeugnissen: Was ist erlaubt und was nicht?
Arbeitszeugnisse sind ein wichtiger Bestandteil des Arbeitslebens und sollen die Leistung eines Arbeitnehmers objektiv darstellen. Doch was passiert, wenn das Zeugnis codierte Informationen enthält? Rechtsanwältin Alina Murano gibt Auskunft zu diesem Thema.
Nach Schweizer Recht müssen Arbeitszeugnisse klar und wahrheitsgemäß formuliert sein, sodass sie für jeden verständlich sind. Codierungen, also versteckte Hinweise oder Aussagen, sind dabei nicht erlaubt. Das Ziel eines Arbeitszeugnisses ist es, die Leistung und das Verhalten eines Arbeitnehmers ohne Interpretationsspielraum darzustellen.
Ein Arbeitszeugnis muss nicht zwangsläufig positiv sein, sollte aber stets wohlwollend und konstruktiv formuliert sein. Negative Aspekte können durchaus enthalten sein, jedoch in einer fairen und objektiven Weise. Alina Murano von Emilia Rechtsschutz beantwortet in den Sozialen Medien Fragen zu diesem Thema aus der Community.
Codierungen in Arbeitszeugnissen können oft durch scheinbar neutrale Formulierungen entstehen, die eine versteckte Bedeutung haben. Wenn du vermutest, dass dein Arbeitszeugnis codierte Informationen enthält, solltest du das Gespräch mit deinem Arbeitgeber suchen und um eine Änderung bitten. Falls der Arbeitgeber sich weigert, kannst du rechtliche Schritte einleiten und eine Richtigstellung des Zeugnisses vor Gericht fordern.
In Zusammenarbeit mit Emilia Rechtsschutz wurde dieser Artikel verfasst, um über die rechtlichen Aspekte von codierten Arbeitszeugnissen zu informieren. Es ist wichtig, dass Arbeitnehmer sich über ihre Rechte in Bezug auf Arbeitszeugnisse im Klaren sind und bei Problemen rechtzeitig handeln können.





