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Tamara Alù – eine Frau, ein Plan

Die FDP-Frau Tamara Alù setzt alles daran, im Basler Grossrats-Wahlkampf sichtbar zu sein, indem sie alle verfügbaren Kanäle nutzt, um sich zu präsentieren. Als Marketing-Spezialistin kandidiert sie für die FDP im Grossen Rat in Basel-Stadt, mit dem Ziel, den vor vier Jahren verlorenen Sitz zurückzugewinnen. Die politische Landschaft in Basel hat sich jedoch verändert, und die FDP hat in den letzten Jahren Herbe Verluste erlitten, was ihre Position in den Gremien geschwächt hat. Trotzdem strebt Tamara Alù danach, die Partei wieder zum Strahlen zu bringen und setzt dabei auf eine sichtbare Kampagne.

Eine wichtige Rolle spielt dabei ihre Position als Vizepräsidentin und ihr Einsatz für die FDP-Frauen, deren Präsidium sie übernommen hat. Unter ihrer Führung haben die freisinnigen Frauen an Gewicht gewonnen und sich aktiv in die politische Debatte eingebracht. Alù setzt sich für Themen wie öffentliche Sicherheit, Individualbesteuerung und sexualisierte Gewalt ein und organisierte sogar einen Selbstverteidigungskurs. Auch in der Kulturszene ist sie präsent, indem sie sich für den Erhalt des Musical Theater Basel einsetzt und Teil des Komitees von Kulturstadt Jetzt ist.

Besondere Aufmerksamkeit erlangt Alù durch ihre Beteiligung an der Kampagne des Gewerbeverbands Basel-Stadt, der sie als eine von vier besonders wirtschaftsfreundlichen Kandidaten empfahl. Diese Aktion stiess allerdings auf Kritik im bürgerlichen Lager wegen vermeintlicher Begünstigung. Trotzdem setzt Alù alles daran, sich mit ihrer Marketingstrategie und ihrem Engagement im Wahlkampf zu positionieren und einen Platz im Grossen Rat zu sichern.

Persönlich zeigt sich Alù als grüne Politikerin, die zwar eine Leidenschaft für Autos hat, sich aber stark für das Tierwohl einsetzt. Sie verbringt viel Zeit mit ihrer Hündin Giulia und setzt sich für hundefreundliche Politik ein, etwa durch die Schaffung von Freilaufzonen und Parks für Hunde. Ihre politische Karriere begann sie bei den Jungfreisinnigen und wechselte später zur GLP, bevor sie 2011 zur FDP zurückkehrte. Trotz ihrer Grünen Einschläge hat Alù ein wirtschafts- und gesellschaftsliberales Profil, das sie auch in ihrer politischen Arbeit widerspiegelt.

Für die Zukunft hält sich Alù alle Optionen offen, auch bezüglich einer möglichen Kandidatur für das Parteipräsidium. Ihre Erfahrung als Vizepräsidentin und Präsidentin der FDP Frauen würde sie dafür qualifizieren, aber im Moment sieht sie sich noch nicht bereit dafür. Ob sie erfolgreich im Grossen Rat einziehen wird, ist noch offen, aber sie setzt alles daran, um auf politischer Ebene sichtbar zu sein und sich für ihre Überzeugungen einzusetzen.

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