SVP-Guggisberg erwartet ein Nein, aber ist nicht bereit aufzugeben.
Der 22. September steht für die Schweiz im Zeichen der BVG-Reform, über die unter anderem abgestimmt wird. Aktuellen Umfragen zufolge haben die Befürworter der Reform einen schweren Stand, da eine Mehrheit der Bevölkerung die Vorlage ablehnen möchte. Sowohl die SRG als auch Tamedia zeigen eine Zunahme des Nein-Anteils im Vergleich zu früheren Umfragen. Selbst innerhalb des Befürworterlagers herrscht Pessimismus, wie zum Beispiel beim SVP-Nationalrat Lars Guggisberg, der ein Nein voraussagt.
Trotz möglicher Prognosen geben die Befürworter der BVG-Reform wie Lars Guggisberg nicht auf und sehen noch Potenzial, den Ja-Anteil bis zur Abstimmung zu erhöhen. Es wird betont, dass eine Reform der beruflichen Vorsorge dringend nötig ist, um das Schweizer Drei-Säulen-System nicht zu gefährden. Besonders Frauen sollen von der Reform profitieren, indem Teilzeitarbeitende im Alter besser versorgt werden. Jedoch zeigen Umfragen, dass Frauen die Reform stärker ablehnen als Männer.
Im Falle eines Neins wird laut Guggisberg eine rasche neue Vorlage erforderlich sein, um eine Lösung für die berufliche Vorsorge zu präsentieren. Der Reformbedarf in der zweiten Säule der beruflichen Vorsorge wird bestehen bleiben, da die demografische Entwicklung und der hohe Umwandlungssatz die Realität widerspiegeln. Die Befürworter halten trotz des aktuellen Trends in Richtung Nein an der Hoffnung auf ein Ja fest und betonen die Notwendigkeit, Lösungen für Teilzeitangestellte, insbesondere Frauen, und ältere Angestellte zu finden.





