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Eishockey-Profi vom Klub ausgeschlossen, weil Frau schwanger ist!

Der schwedische Eishockey-Profi Stefan Stéen hatte kurz vor seinem geplanten Wechsel zu den Dundee Stars in Schottland einen unerwarteten Rückschlag zu verkraften. Obwohl er bereits einen vorläufigen Vertrag unterzeichnet hatte, platzte der Deal kurz vor dem Transfer, als die Club-Eigentümer Bedenken wegen der Schwangerschaft von Stefans Frau Emma äußerten. Sie wollten keinen Torwart, dessen Frau schwanger ist, aufgrund des damit verbundenen Stresses. Stefan Stéen fordert nun eine Entschädigung für den geplatzten Vertrag und möchte seine Rechte prüfen, um sicherzustellen, dass niemand anders in eine ähnliche Situation gerät.

Stéen hatte nach drei erfolgreichen Jahren bei den Vienna Capitals in Österreich nach einem neuen Verein gesucht, als er das Angebot der Dundee Stars erhielt. Seine Frau Emma war hochschwanger mit dem geplanten Geburtstermin ihrer ersten Tochter und daher war es für das Paar wichtig, einen Ort zu finden, an dem sie sich sicher fühlen und die Sprache kein Hindernis darstellt. Nachdem sie sich entschieden hatten, zu Hause zu bleiben, es sei denn, es gibt ein passendes Angebot, schien der Wechsel nach Schottland eine vielversprechende Möglichkeit zu sein.

Der Spielvermittler von Stefan Stéen informierte die Dundee Stars über die familiäre Situation des Spielers und betonte, dass sie eine eigene Wohnung und ein Auto benötigten, um den Umzug in Betracht zu ziehen. Trotz dieser Bedingungen schien der Club zunächst positiv auf den Transfer zu reagieren. Ein vorläufiger Vertrag wurde unterzeichnet, und die Vorbereitungen für den Umzug nach Schottland begannen. Doch dann kam der unerwartete Anruf von Steve Ward, einem der Club-Eigentümer, der den Deal platzen ließ.

Stéen und seine Frau waren schockiert über die plötzliche Wendung und die Reaktion der Club-Eigentümer. Sie fanden es unfair, dass ihre familiäre Situation als Grund für den geplatzten Vertrag genannt wurde. Stefan Stéen beschloss, nicht klein beizugeben und forderte eine angemessene Entschädigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Er wollte sicherstellen, dass solche Diskriminierung aufgrund persönlicher Umstände nicht akzeptiert wird und dass andere Spieler nicht in eine ähnliche Situation geraten.

Die Reaktion der Dundee Stars sorgte für Aufsehen in der Eishockey-Welt und rief Kritik hervor. Viele Fans und Experten waren empört über die Entscheidung des Clubs, den Vertrag mit Stefan Stéen wegen der Schwangerschaft seiner Frau zu beenden. Die Diskussion über Diskriminierung im Sport, insbesondere im Profi-Eishockey, wurde angeheizt, und die Forderungen nach einer gerechten Behandlung von Spielern und ihren Familien wurden lauter.

Stéen selbst betonte, dass er nicht bereit ist, die ungerechte Behandlung einfach hinzunehmen. Er möchte seine Rechte prüfen und sicherstellen, dass solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden. Seine Entschlossenheit, gegen die Diskriminierung vorzugehen, fand breite Unterstützung in der Eishockey-Community und darüber hinaus. Die Debatte über die Rechte der Spieler und die Verantwortung der Clubs gegenüber ihren Angestellten wird durch diesen Vorfall neu entfacht.

Inmitten des Streits um den geplatzten Deal mit den Dundee Stars bleibt Stefan Stéen optimistisch und hofft, dass sein Fall zu einer positiven Veränderung in der Sportbranche führen wird. Er hält an seinem Anspruch auf eine gerechte Entschädigung fest und ist entschlossen, für die Rechte der Spieler und ihrer Familien einzutreten. Die Eishockey-Welt wird gespannt verfolgen, wie dieser Fall sich entwickelt und ob er tatsächlich zu einer nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Profisportler führen wird.

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