HIV bei über 3300 Personen entdeckt.
Im vergangenen Jahr erhielten Tausende Menschen in Deutschland die Diagnose HIV, wobei dies nicht unbedingt bedeutet, dass sie an Aids erkrankt sind. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete 3.321 HIV-Neudiagnosen im Jahr 2023, darunter 23 Kinder, die das Virus von ihren Müttern geerbt hatten. HIV, das humane Immunschwächevirus, verursacht oft über Jahre keine Symptome, weshalb die Diagnose in der Regel spät erfolgt. Das RKI schätzt, dass etwa 2.200 Menschen im vergangenen Jahr in Deutschland neu mit dem Virus infiziert wurden.
Das RKI erfasst die Herkunftsländer der HIV-Infizierten, wobei mehr als die Hälfte der Neudiagnosen auf Menschen aus dem Ausland entfällt, darunter viele aus der Ukraine. Es kann jedoch sein, dass es sich nicht immer um tatsächliche Neudiagnosen handelt, sondern um den erstmaligen Nachweis des Virus in Deutschland. Männer, die Sex mit Männern haben, machten den größten Anteil der Neudiagnosen aus, gefolgt von Menschen mit heterosexuellen Kontakten und Drogenkonsumenten. Bei knapp 800 Menschen wurden keine Angaben zum Übertragungsweg gemacht.
Die Zahl der Neudiagnosen bei Männern, die Sex mit Männern haben, ist seit 2014 deutlich gesunken, was auf frühere Diagnosen, früh einsetzende Behandlungen und die Präexpositionsprophylaxe (HIVPrEP) zurückgeführt werden kann. Durch die rechtzeitige Behandlung mit HIV-Medikamenten haben Infizierte gute Chancen auf eine normale Lebenserwartung und Lebensqualität. Daher ist es wichtig, dass die Infektion rechtzeitig durch einen HIV-Test festgestellt wird, um eine mögliche Aids-Erkrankung zu verhindern.
Eine HIV-Diagnose bedeutet nicht zwangsläufig eine Aids-Erkrankung. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland etwa 3.321 HIV-Neudiagnosen gemeldet, darunter auch bei 23 Kindern, die das Virus von ihrer Mutter geerbt hatten. Das humane Immunschwächevirus (HIV) verursacht oft über Jahre keine Symptome, weshalb die Diagnose in der Regel spät erfolgt. Das RKI schätzt, dass etwa 2.200 Menschen im vergangenen Jahr in Deutschland neu mit dem Virus infiziert wurden. Die meisten Neudiagnosen betrafen Menschen aus dem Ausland, darunter viele aus der Ukraine.
Männer, die Sex mit Männern haben, stellten die größte Gruppe der Neudiagnosen dar, gefolgt von Menschen mit heterosexuellen Kontakten und Drogenkonsumenten. Die Zahl der Neudiagnosen bei MSM ist seit 2014 deutlich gesunken, was auf frühere Diagnosen, früh einsetzende Behandlungen und die Präexpositionsprophylaxe zurückzuführen ist. Durch die rechtzeitige Behandlung mit HIV-Medikamenten haben Infizierte gute Chancen auf eine normale Lebenserwartung und Lebensqualität. Daher ist es wichtig, die Infektion frühzeitig durch einen HIV-Test festzustellen, um eine mögliche Aids-Erkrankung zu verhindern.