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Reaktorblock kann mehrere Wochen lang nicht in Betrieb gehen

Das Atomkraftwerk Beznau konnte am Samstag nicht wie geplant vollständig in Betrieb genommen werden, da nach Reparaturarbeiten an einem Kabel ein Reaktorblock nicht wieder hochgefahren werden konnte. Die Stromfirma Axpo gab an, dass weitere Untersuchungen nötig seien, bevor die Anlage wieder ans Netz gehen könne. 35% der Befragten halten die Kernenergie nicht mehr für sinnvoll, nachdem Stahlproben der Speisewasserbehälter im nicht-nuklearen Teil der Anlage weitere Abklärungen erforderlich gemacht haben. Die Sicherheit der Anlage sei jedoch gewährleistet, so die Axpo.

Die Speisewasserbehälter im Maschinenhaus des Atomkraftwerks Beznau werden nun vertieft untersucht, bevor die Anlage wieder in Betrieb genommen wird. Diese Behälter speichern Wasser, bevor es in die Dampferzeuger geleitet wird. Die Nuklearaufsichtsbehörde Ensi wurde über die Situation informiert. Der zweite Reaktorblock des Kraftwerks befand sich zum Zeitpunkt der Reparaturarbeiten im Normalbetrieb.

In der Schweiz gibt es insgesamt vier Atomkraftwerke, darunter die beiden Reaktoren Beznau in Döttingen AG. Weitere Kraftwerke stehen in Leibstadt AG und Däniken SO. Die Stromfirma Axpo hat weitere Informationen zum Thema Wasser in Bezug auf das Atomkraftwerk veröffentlicht. Die genauen Gründe für die Verzögerung der Wiederinbetriebnahme des Reaktorblocks in Beznau sind noch nicht bekannt.

Die Entscheidung, die Wiederinbetriebnahme des Reaktorblocks in Beznau zu verzögern, erfolgte aufgrund von Stahlproben der Speisewasserbehälter im nicht-nuklearen Teil der Anlage, die weitere Untersuchungen erforderlich machten. Trotz der Verzögerung wird betont, dass die Sicherheit der Anlage gewährleistet ist. Es wird erwartet, dass nach Abschluss der vertieften Untersuchungen die Anlage wieder ans Netz gehen kann.

Die Stromfirma Axpo geht davon aus, dass es einige Wochen dauern könnte, bis der betroffene Reaktorblock in Beznau wieder hochgefahren werden kann. Die Speisewasserbehälter im Maschinenhaus werden nun genauer untersucht, um sicherzustellen, dass die Anlage wieder sicher betrieben werden kann. Die Nuklearaufsichtsbehörde Ensi wurde über den Vorfall informiert und steht in engem Kontakt mit der Axpo.

Die Meinungen zur Kernenergie sind geteilt, wie 35% der Befragten angeben, die die Kernenergie nicht mehr für sinnvoll halten. Die aktuellen Vorkommnisse im Atomkraftwerk Beznau könnten dazu beitragen, dass diese Meinung verstärkt wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickeln wird und wann der betroffene Reaktorblock wieder in Betrieb genommen werden kann.

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