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Der Kampf um das Verwaltungsratspräsidium von Logitech-GV hat begonnen.

Die Generalversammlung von Logitech begann mit einem Kampf um das Verwaltungsratspräsidium, wobei Firmengründer Daniel Borel die Abwahl von Präsidentin Wendy Becker forderte. Borel wirft Becker vor, dass es ihr an Know-how fehle, um ein Technologieunternehmen wie Logitech zu leiten, und dass sie nach dem Coronaboom früher Sparmassnahmen hätte durchsetzen müssen. Als Gegenkandidaten zu Becker hat Borel Guy Gecht aufgestellt, der im vergangenen Jahr sieben Monate als Interims-CEO an der Spitze des Unternehmens stand. Gecht erklärte jedoch, dass er nicht Verwaltungsratspräsident des Unternehmens werden möchte. Borel stellt sich auch gegen die Wahl von Konzernchefin Hanneke Faber in den Verwaltungsrat und wird dabei von der Anlagestiftung Ethos und der Aktionärsvereinigung Actares unterstützt, die sich auch gegen die Vergütungen der Konzernleitung aussprechen.
Die Generalversammlung von Logitech begann mit einem Kampf um das Verwaltungsratspräsidium, bei dem es zur Abwahl von Präsidentin Wendy Becker kommen könnte. Daniel Borel, der Firmengründer, wirft Becker vor, dass es ihr an Know-how fehle, um ein Technologieunternehmen wie Logitech zu leiten, und dass sie nach dem Coronaboom früher hätte Sparmassnahmen durchsetzen und den ehemaligen Chef Bracken Darrell eher hätte ersetzen müssen. Borel hat Guy Gecht als Gegenkandidaten zu Becker aufgestellt, der im vergangenen Jahr sieben Monate als Interims-CEO an der Spitze des Computerzubehörherstellers stand. Gecht hat jedoch erklärt, dass er nicht Verwaltungsratspräsident des Unternehmens werden möchte.
Daniel Borel hat sich auch gegen die Wahl von Konzernchefin Hanneke Faber in den Verwaltungsrat von Logitech ausgesprochen. Er wird in seinen Anträgen von der Anlagestiftung Ethos und der Aktionärsvereinigung Actares unterstützt, die sich auch gegen die Vergütungen der Konzernleitung aussprechen. Ethos und Actares begründen ihre Unterstützung damit, dass Faber im Unternehmen eine geschäftsleitende Funktion ausübt und daher nicht auch noch im Verwaltungsrat vertreten sein sollte. Die Aktionärsvereinigung Actares hatte bereits im Vorfeld Kritik an Logitech geübt und insbesondere die hohen Gehälter der Konzernleitung bemängelt, was nun auch bei der Generalversammlung erneut zum Thema wird.
Insgesamt verläuft die Generalversammlung von Logitech somit sehr konfliktreich, da es zu einem direkten Showdown um das Verwaltungsratspräsidium kommt. Daniel Borel, als einer der Gründerväter des Unternehmens, setzt sich vehement für Veränderungen im Führungsgremium ein und versucht, seine Kandidaten gegen die bisherige Präsidentin Wendy Becker und die Konzernchefin Hanneke Faber durchzusetzen. Die Unterstützung durch Anlagestiftungen und Aktionärsvereinigungen zeigt, dass Borels Anliegen auf breite Zustimmung stösst und dass die Aktionäre ebenfalls mit der aktuellen Situation unzufrieden sind. Es bleibt spannend, wie die Generalversammlung entscheiden wird und ob es tatsächlich zu einem Machtwechsel im Verwaltungsrat kommen wird.
Die Situation bei Logitech wirft auch generelle Fragen zur Unternehmensführung und zur Rolle der Verwaltungsräte auf. Sollten Verwaltungsratspräsidenten und Konzernchefs in einem Unternehmen gleichzeitig eine Führungsfunktion ausüben? Sind die Vergütungen der Konzernleitung angemessen und transparent? Diese Fragen werden durch den aktuellen Konflikt bei Logitech noch einmal verstärkt in den Fokus gerückt und könnten möglicherweise auch Auswirkungen auf andere Unternehmen haben, die ähnliche Strukturen in ihrem Führungsgremium aufweisen. Es bleibt abzuwarten, wie die Entscheidungen bei der Generalversammlung ausfallen werden und welchen Weg Logitech in Zukunft einschlagen wird, sowohl in Bezug auf die Unternehmensführung als auch auf die interne Organisation und die Transparenz bei Entscheidungen und Vergütungen.
Insgesamt zeigt sich bei Logitech ein deutlicher Konflikt zwischen den verschiedenen Interessengruppen im Unternehmen, der nun auf der Generalversammlung offen ausgetragen wird. Die Auseinandersetzung um das Verwaltungsratspräsidium und die Wahl der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernführung macht deutlich, dass es innerhalb des Unternehmens Unstimmigkeiten und unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Ausrichtung und Führung gibt. Es bleibt abzuwarten, wie dieses Spannungsfeld bei der Generalversammlung gelöst wird und ob es zu Veränderungen im Führungsgremium von Logitech kommen wird, die langfristige Auswirkungen auf das Unternehmen haben könnten. Die Entscheidungen, die bei der Generalversammlung getroffen werden, werden zeigen, in welche Richtung sich Logitech in Zukunft entwickeln wird und wie die verschiedenen Interessengruppen miteinander in Einklang gebracht werden können, um das Unternehmen erfolgreich und nachhaltig zu führen.

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