Selenskyj droht Russland mit Vergeltungsmaßnahmen wegen Luftangriffen.
Das Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine ist weiterhin angespannt, nachdem Russland beispiellose Luftangriffe gegen die Ukraine gestartet hat. Präsident Selenskyj hat als Reaktion darauf eine Vergeltung angekündigt, die unter anderem den Einsatz von F-16-Kampfjets beinhaltet, die vom Westen geliefert wurden. Die Angriffe fanden im Zusammenhang mit einer ukrainischen Offensive im russischen Gebiet Kursk statt, bei der auch russische Kriegsgefangene genommen wurden. Selenskyj rechtfertigte die Offensive im Gebiet Kursk damit, dass westliche Verbündete bisher keine reichweitenstarken Waffen für den Einsatz auf russischem Gebiet freigegeben haben.
Die ukrainische Offensive im Gebiet Kursk begann im Februar 2022 und wurde am 6. August mit etwa 10.000 Soldaten verstärkt. Selenskyj beabsichtigt damit den Druck auf Russland zu erhöhen und Verhandlungen für einen gerechten Frieden zu fördern. Trotzdem hat Russland nach der Invasion erklärt, dass es nicht zu Verhandlungen bereit sei. Die Ukraine setzt sich weiterhin gegen eine russische Invasion zur Wehr und plant eine Vergeltung für die Luftangriffe.
Selenskyj hat auch Maßnahmen gegen Korruption im eigenen Land angekündigt. Berichte über Kollaborateure und Strafverfahren gegen Ukrainer, die die russische Aggression verteidigen, haben zu Festnahmen und Urteilen geführt. Der Präsident berichtete auch über illegale Fluchtrouten aus dem Land, über die Ukrainer das Land verlassen, um einem Kriegseinsatz zu entkommen. Ein Plan zur Bekämpfung dieser Probleme und der Korruption in Einberufungsstellen wird ebenfalls umgesetzt.
In seiner Videobotschaft betonte Selenskyj, dass die Ukraine trotz der Angriffe und der internen Probleme weiterhin Widerstand leistet. Die Bemühungen der ukrainischen Truppen, die russische Bedrohung zu eliminieren, werden fortgesetzt. Die Ankündigung einer Vergeltung für die russischen Luftangriffe zeigt, dass die Ukraine nicht gewillt ist, sich ohne Gegenwehr zu ergeben. Die Situation zwischen Russland und der Ukraine bleibt weiterhin kritisch und bedarf einer diplomatischen Lösung.
Die Situation in der Ukraine wird durch die fortgesetzten russischen Angriffe und die interne Korruption zusätzlich erschwert. Die Bekämpfung von Kollaborateuren und Schleusern, die die Flucht aus dem Land fördern, sind wichtige Schritte im Kampf gegen die russische Aggression. Selenskyj bemüht sich darum, die Probleme im eigenen Land zu lösen und gleichzeitig den Widerstand gegen die russische Invasion aufrechtzuerhalten.
Die Ankündigung von Vergeltungsmaßnahmen und die Bemühungen gegen die Korruption zeigen, dass die Ukraine entschlossen ist, sich gegen die russische Aggression zur Wehr zu setzen. Selenskyj hat klargestellt, dass die Ukraine nicht bereit ist, sich ohne Gegenwehr den Angriffen Russlands zu ergeben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation zwischen den beiden Ländern weiterentwickeln wird und ob es zu einer diplomatischen Lösung kommen kann.