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Streit um Luchse – SVP will schnellere Abschüsse

Der Kanton Schwyz hat vergangenen Mittwoch den Abschuss eines als „Problemluchs“ bezeichneten Tieres freigegeben, das mindestens neun Schafe gerissen haben soll. Obwohl die Erlaubnis für den Abschuss erteilt wurde, steht die Erlegung des Luchses noch aus, was Bauern und die SVP verärgert. Um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden, plant die SVP einen Vorstoss im Parlament einzureichen.

Ein besorgter Schafbauer namens Thomas Inderbitzin berichtet von täglichen Verlusten seiner Tiere durch den Luchs. Es wird angenommen, dass der Luchs mehr als die neun bestätigten Risse verursacht hat, indem er Schafe tötete und sie über steile Klippen trieb. Inderbitzin erkannte die Rolle des Luchses erst, nachdem er Bilder aus einer Fotofalle sah und selbst Zeuge eines Angriffs wurde. Der betreffende Luchs trägt zudem einen Peilsender und wurde ursprünglich vom Tierpark Goldau ausgesetzt.

Die SVP kritisiert nicht nur das Verhalten des Luchses, sondern auch die Reaktionszeit der Wildhut. Die Partei setzte sich beim Bundesrat Rösti persönlich dafür ein, dass die Erlaubnis zum Abschuss erteilt wird. Obwohl die Freigabe schliesslich kam, war der Luchs auch am Mittwoch nach wie vor nicht erlegt worden. Die SVP bemängelt die Arbeitsweise der Wildhut und fordert den Einsatz von Jägern, um das Tier zu erlegen und mögliche zukünftige Probleme zu vermeiden.

Am Mittwoch bestätigte auch der Kanton Schwyz offiziell die Abschussfreigabe des Luchses, dem neun Risse ohne Nutzen vorgeworfen werden. Trotz des Peilsenders wurde das Tier bisher nicht erlegt, was zu Unzufriedenheit bei Wendelin Schelbert und seiner Partei führt. Die SVP fordert daher den Einsatz von Jägern und plant einen Parlamentsvorstoss, um solche Situationen in Zukunft effektiver zu handhaben.

Insgesamt sorgt ein Luchs im Kanton Schwyz für Aufregung und Ärger, nachdem er mindestens neun Schafe gerissen hat. Die lange Verzögerung bei der Erlegung des Tieres führt zu Unzufriedenheit bei Bauern und der SVP. Die Partei setzt sich für eine effektivere Reaktion auf solche Vorfälle ein und plant Massnahmen, um ähnliche Situationen in Zukunft zu verhindern.

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