Sara Leutenegger hält ihre Kinder nicht länger öffentlich präsent – und andere?
Das Thema Kind im Netz oder nicht beschäftigt nicht nur Influencer, sondern auch den Nationalrat in der Schweiz. Die Influencerin Sara Leutenegger hat angekündigt, ihre Kinder nicht mehr auf Social Media zu zeigen, während andere Promis wie Christa Rigozzi und Mimi Jäger ihre Kinder weiterhin frei im Netz präsentieren. Der Nationalrat hat sich für den Schutz von Kindern vor kommerzieller Ausbeutung im Internet eingesetzt und eine Motion gegen „Sharenting“ angenommen.
Sara Leutenegger, bekannt als Influencerin und ehemalige GNTM-Kandidatin, hat sich entschieden, die Gesichter ihrer Kinder nicht mehr auf Instagram zu zeigen. Die Mutter von zwei Kindern, verheiratet mit Lorenzo Leutenegger, hat diesen Schritt aus einem Bauchgefühl heraus gemacht und betont, dass sie ihren Fans trotzdem Einblicke in ihren Familienalltag geben wird, nur ohne die Gesichter ihrer Söhne zu zeigen. Dies steht im Kontrast zu anderen Promis wie Christa Rigozzi und Mimi Jäger, die ihre Kinder weiterhin offen im Netz präsentieren.
Christa Rigozzi, die Ex-Miss Tessin, zeigt ihre Zwillinge Alissa und Zoe regelmäßig auf Instagram, obwohl sie nach einem Einbruch im eigenen Haus vorsichtiger wurde. Auch Ex-Skifahrerin Mimi Jäger teilt gerne Fotos und Videos ihrer Söhne mit ihren Fans. Auf der anderen Seite gibt es Promis wie Eli Simic und Yaël Meier, die die Gesichter ihrer Kinder bewusst nicht zeigen. Der Nationalrat hat sich nun für den Schutz von Kindern vor kommerzieller Ausbeutung im Internet eingesetzt und eine Motion gegen „Sharenting“ angenommen.
Die Diskussion um das Thema Sharenting, also das Zeigen von Kindern auf Social Media, ist umstritten. Der Nationalrat möchte Eltern vor allem davor schützen, Kinder für Werbezwecke im Internet einzusetzen. Influencer-Marketing, bei dem Eltern mit Inhalten ihrer Kinder Werbung für Produkte machen, steht dabei besonders im Fokus. Die Motion gegen „Sharenting“ wurde im Nationalrat angenommen und geht nun an den Ständerat. Weder die digitale Strategie der Schweiz noch das Datenschutzgesetz enthalten bisher Bestimmungen zu diesem Thema.
Insgesamt zeigt die Entscheidung von Sara Leutenegger, ihre Kinder nicht mehr auf Social Media zu zeigen, dass das Thema der Privatsphäre von Kindern im Internet zunehmend an Bedeutung gewinnt. Andere Promis stehen dem Thema jedoch unterschiedlich gegenüber, und es gibt weiterhin eine Diskussion darüber, ob Kinder im Netz präsentiert werden sollten oder nicht. Mit der Motion gegen „Sharenting“ hat der Nationalrat einen Schritt in Richtung Schutz von Kindern vor kommerzieller Ausbeutung im Internet gemacht.





