Deshalb fällt der Abschied vom Sommer dieses Jahr besonders schwer.
Der Herbst hat Einzug gehalten und die Temperaturen in der Schweiz beginnen zu sinken. Das plötzliche Ende des Sommers wirkt sich auf die mentale Gesundheit vieler Menschen aus. Der Psychologe Christian Fichter erklärt, dass der Sommer mit Freizeit und angenehmen Aktivitäten im Freien assoziiert wird, und das Ende dieser Zeit Gefühle von Wehmut hervorrufen kann. Zudem beeinflusst die abnehmende Sonneneinstrahlung den Hormonhaushalt, was Auswirkungen auf die Stimmung und Energie haben kann.
Die abnehmende Tageslichtdauer im Herbst kann zu einer Verschlechterung der Stimmung führen und dazu führen, dass Menschen mehr Zeit drinnen verbringen, was die körperliche Aktivität verringern kann. Dies kann wiederum Auswirkungen auf die physische und mentale Gesundheit haben. Der Psychologe Christian Fichter erklärt, dass der Beginn der Sommersaison in diesem Jahr vielen Menschen enttäuschend war, was das abrupte Ende des Sommers noch schmerzhafter macht.
Trotz des kühleren Wetters besteht noch Hoffnung auf warme Tage, da der sogenannte Altweibersommer nicht komplett ausfallen wird. Laut Thomas Kleiber von Meteoschweiz gehören Temperatursprünge im Herbst zum normalen Wetterverlauf. Es ist wahrscheinlich, dass es nochmals Temperaturen über 20 Grad geben wird, auch wenn sich die Temperaturen in den nächsten zehn Tagen im Norden nicht über 20 Grad erheben werden. Bis Ende Oktober sind Temperaturen von über 20 Grad durchaus realistisch.
Insgesamt fällt der Abschied vom Sommer in diesem Jahr besonders schwer, da viele das Gefühl haben, einen verpassten Sommer nachholen zu müssen. Der Herbst bringt kühlere Temperaturen und kürzere Tage, was sich auf die Psyche vieler Menschen auswirkt. Trotzdem besteht Hoffnung auf warme Tage im Altweibersommer, bevor der Winter Einzug hält. Es ist wichtig, auch in der dunkleren Jahreszeit auf die mentale Gesundheit zu achten und möglicherweise Maßnahmen zu ergreifen, um Stimmungsschwankungen entgegenzuwirken.





