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Microsofts kontroverser „Rückruf“: Neue Version ab Oktober

Microsoft hat sein umstrittenes KI-Feature „Recall“ mit verbesserten Sicherheitsfunktionen und Verschlüsselung wieder eingeführt. Ursprünglich wurden Screenshots unverschlüsselt gespeichert, was ein Sicherheitsrisiko darstellte. Nun soll Recall standardmäßig deaktiviert sein und nur auf geschützten Geräten verwendet werden können. Zudem werden die Daten verschlüsselt gespeichert, um sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Die Entscheidung, Recall nach Kritik von Sicherheitsexperten zu überarbeiten, ist eine Reaktion auf die deutlichen Sicherheitsbedenken. Ein Tool namens „Total Recall“ verdeutlichte das Risiko, das von Recall ausgeht, da es alle aufgenommenen Daten extrahieren kann. Mit der neuen Version soll die Sicherheit der Benutzer auf ein neues Niveau gehoben werden, um Hackerangriffe zu verhindern.

Trotz der verbesserten Sicherheitsfunktionen bleibt die Frage nach dem Speicherbedarf von Recall bestehen. Für PCs mit mehr als 256 GB Gesamtspeicher sind mindestens 50 GB erforderlich, bei weniger Speicher mindestens 25 GB. Auch die Auswirkungen auf den Prozessor sind noch unklar. Screenshots werden lokal gespeichert und nicht in der Cloud, wie von CEO Satya Nadella versprochen.

Die Verwendung von Recall ist auf spezielle Microsoft-PCs beschränkt, die mit Neural Processing Units ausgestattet sind. Der offizielle Starttermin wurde von Juni auf Oktober verschoben, um die Rückmeldungen der Windows-Insider-Community zu nutzen. Datenschutzexperten weisen darauf hin, dass Recall alle Bildschirmaktivitäten aufzeichnen kann, mit Ausnahme des Privatmodus und DRM-geschützter Inhalte.

Microsoft reagiert auf Sicherheitsbedenken bezüglich des KI-Features „Recall“ und verbessert die Sicherheitsfunktionen für die Wiedereinführung des Features. Die neuen Sicherheitsmaßnahmen sollen sicherstellen, dass die erstellten Daten verschlüsselt und nur auf geschützten Geräten gespeichert werden. Trotz der Verbesserungen bleibt die Frage nach dem Speicherbedarf von Recall und den potenziellen Auswirkungen auf den Prozessor bestehen. Der offizielle Starttermin für das Feature wurde verschoben, um Rückmeldungen der Insider-Community zu berücksichtigen.

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