Bettler beleidigt Gast im Restaurant, weil er keine Speisekarte kauft
Zmittag-Frust am Bahnhof Bern: In einem Gebiet beim Bahnhof Bern werden Beiz-Gäste vermehrt während des Essens um Geld gebeten, teilweise eskaliert es sogar. Ein Schüler erzählt, dass er beim Essen angesprochen wurde, ob er ihm ein Menü bezahlen könne, was er höflich ablehnte. Der Bettler akzeptierte die Antwort nicht und begann, den Schüler zu beschimpfen. Auch in einer McDonald’s-Filiale in der Nähe wurden vermehrt Gäste auf der Terrasse um Geld gebeten. Die Kantonspolizei Bern und der SBB-Sicherheitsdienst Transsicura konnten dazu jedoch keine Angaben machen. Der Leiter des Berner Sozialdiensts Pinto betont, dass hinter dem aggressiven Betteln meist eine schwierige soziale Lage steckt.
Silvio Flückiger, Leiter des Berner Sozialdiensts Pinto, erklärt, dass die meisten Menschen am Rand der Gesellschaft sich ruhig verhalten. Doch im Herbst suchen Obdachlose intensiver nach einer Unterkunft, was jedoch selten zu aggressivem Verhalten führt. Pinto setzt auf verschiedene Massnahmen, um Betroffene zu unterstützen und den Rest der Bevölkerung vor Beschimpfungen zu schützen. Dazu gehören Interventionen bei störendem Verhalten im öffentlichen Raum und Gespräche mit Menschen, die auffallen. Die Stadt Bern sorgt dafür, genügend Notschlafplätze zur Verfügung zu stellen und finanzielle Unterstützung für Sozialhilfeberechtigte anzubieten.
Die Fast-Food-Kette KFC hat keine Beschwerden über Bettler erhalten, betont jedoch, dass am Tisch ein Bettelverbot herrscht und Personen, die dagegen verstoßen, des Lokals verwiesen werden. Auch die Genossenschaft Migros Aare, der die Welle 7 gehört, betont, dass Betteln verboten ist und Bettler freundlich gebeten werden, die Gebäude zu verlassen. Trotz vermehrter Vorfälle haben beide Unternehmen keine Häufung von Beschwerden erhalten. Es wird darauf hingewiesen, dass das aggressive Betteln in der Regel auf eine schwierige soziale Lage zurückzuführen ist.
In der Region Postparc und Welle 7 am Bahnhof Bern sind laut McDonald’s vermehrt Beiz-Gäste beim Essen um Geld gebeten worden. Auch andere Gastrobetriebe in diesem Gebiet sind betroffen. Die Mitarbeiter reagieren darauf, indem sie die Bettler auffordern, die Gäste ungestört essen zu lassen und weiterzugehen, um die Situation zu klären. Der Sozialdienst Pinto setzt sich dafür ein, Betroffenen zu helfen und unterstützt sie bei Bedarf. Es wird darauf hingewiesen, dass die meisten Menschen am Rand der Gesellschaft sich ruhig verhalten, jedoch im Herbst intensiver nach Unterkünften suchen, was selten zu aggressivem Verhalten führt.
Die Kantonspolizei Bern und der SBB-Sicherheitsdienst Transsicura konnten auf Anfrage keine Angaben zu den Vorfällen machen. Der Leiter des Berner Sozialdiensts Pinto, Silvio Flückiger, betont, dass meistens eine schwierige soziale Lage hinter dem aggressiven Betteln steckt. Es wird darauf hingewiesen, dass man mit verschiedenen Massnahmen versucht, Betroffenen zu helfen und die Öffentlichkeit vor Beschimpfungen zu schützen. Die Stadt Bern stellt Notschlafplätze zur Verfügung und bietet finanzielle Unterstützung für Sozialhilfeberechtigte an. KFC und die Genossenschaft Migros Aare, zu der Welle 7 gehört, haben ein Bettelverbot an ihren Tischen und bitten Bettler freundlich, ihre Gebäude zu verlassen, wenn dagegen verstoßen wird.





