Künstliche Intelligenz: kleine und mittelständische Unternehmen erwarten keinen Stellenabbau
Die Mehrheit der Schweizer KMUs sieht in der Künstlichen Intelligenz mehr Chancen als Risiken, so eine Studie der Axa. Trotz der zunehmenden Nutzung von KI-Anwendungen rechnen nur wenige mit Stelleneinsparungen. Die KI wird vor allem unterstützend und nicht ersetzend eingesetzt, um zeitaufwändige Aufgaben zu delegieren und somit Effizienzsteigerungen zu erzielen. In Branchen wie dem Informations- und Kommunikationssektor wird die KI vor allem für Zeitersparnisse genutzt.
Es wird erwartet, dass die Künstliche Intelligenz vor allem in Branchen wie dem verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und der Industrie zu Stelleneinsparungen führen könnte, da standardisierbare Arbeitsaufgaben übernommen werden könnten. Jedoch scheint die Angst vor einem Arbeitsplatzabbau in diesen Branchen größer zu sein als in anderen Sektoren. Kleinere Unternehmen empfinden die KI häufiger als Bedrohung, während größere KMUs die Implementierung von KI als positive Entwicklung betrachten.
Die Größe eines Unternehmens spielt bei der Wahrnehmung von KI-Anwendungen eine entscheidende Rolle. Während über die Hälfte der befragten Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden die KI positiv bewerten, sind kleinere Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden eher skeptisch. Die Implementierung von KI erfordert oft Ressourcen, die größeren Unternehmen eher zur Verfügung stehen als kleineren, was die Unterschiede in der Wahrnehmung von KI erklären könnte.
Es ist wichtig, dass Unternehmen die Implementierung von Künstlicher Intelligenz sinnvoll planen und die Mitarbeiter entsprechend schulen, um die Potenziale der KI voll ausschöpfen zu können. Trotz der vorhandenen Ängste und Bedenken sollten Unternehmen offen für neue Technologien sein und deren Chancen nutzen, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Die KI wird voraussichtlich in Zukunft eine immer größere Rolle in Unternehmen spielen, und es ist wichtig, frühzeitig darauf vorbereitet zu sein.





