Der neue Ukraine-Beauftragte hat keine Erfahrung in der Entwicklungshilfe
Jacques Gerber (FDP) wurde vom Bundesrat als neuer Delegierter für den Wiederaufbau der Ukraine ernannt. Der 51-jährige Politiker ist ein Quereinsteiger in Sachen Entwicklungshilfe, jedoch hat er Erfahrung als Krisenmanager während der Corona-Pandemie. Die Entscheidung, Gerber als Delegierter zu ernennen, kam überraschend, da er bisher als Regierungsrat im Kanton Jura tätig war.
Trotz seiner fehlenden Erfahrung im Bereich der internationalen Zusammenarbeit zeigt sich Gerber optimistisch und freut sich auf die neue Herausforderung. Er betonte seine Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme und erklärte, dass er den Druck spüre, der ihn zu Ergebnissen zwingen werde. Gerber wird als Botschafter direkt an die Bundesräte Cassis und Parmelin berichten und als eine Art „Programmdirektor“ fungieren.
Die Schweiz plant, in den nächsten zwölf Jahren rund fünf Milliarden Franken in den Wiederaufbau der Ukraine zu investieren. Gerber wird gemeinsam mit einem Expertenteam Hilfsprojekte für die Ukraine planen und umsetzen. Trotz seiner mangelnden Erfahrung hat er die Befugnis, Vorhaben im Umfang von bis zu zehn Millionen Franken zu bewilligen.
Die Wahl von Jacques Gerber als Delegierter für die Ukraine kommt überraschend, da er kein Experte im Bereich der Entwicklungshilfe ist. Allerdings wird er seine Erfahrung als Krisenmanager während der Corona-Pandemie einbringen. Der 51-jährige Politiker tritt als Staatsrat des Kantons Jura zurück, um sich vollständig auf seine neue Aufgabe zu konzentrieren.
Gerber wird als Delegierter für den Wiederaufbau der Ukraine eine bedeutende Rolle spielen und direkt an die Bundesräte berichten. Die Schweiz plant, in den nächsten zwölf Jahren erhebliche Mittel in den Wiederaufbau des Landes zu investieren, und Gerber wird maßgeblich an der Umsetzung dieser Projekte beteiligt sein. Trotz seiner Neulingstellung im Bereich der internationalen Zusammenarbeit zeigt er sich motiviert und bereit, Ergebnisse zu erzielen.