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Dies sind die 9 skurrilsten Bergnamen der Schweiz.

In der Schweiz gibt es viele Berge und Gipfel mit kuriosen Namen, die von Tieren, Fluchwörtern oder Körperteilen inspiriert sind. Diese Namen sorgen für Unterhaltung und Abwechslung in der ernsten Bergwelt. Einige Beispiele für lustige Bergnamen in der Schweiz sind der „Brotjoggli“ in Graubünden, der „Pizzo Cavagnöö“ im Tessin, der „Gross Achslenstock“ in Schwyz, der „Hüenerchopf“ in St. Gallen, der „Hundstein“ in Appenzell Innerrhoden, der „Höch Hund“ in Schwyz, der „Chatz u Mus“ in Bern, der „Aff“ in Bern und das „Brochenhüreli“ in Graubünden.

Die Herkunft der Namen dieser Berge ist oft unklar und lässt sich nur spekulieren. Lokale Traditionen, alpine Vereine wie der Schweizer Alpen-Club (SAC) und wissenschaftliche Geographen haben Einfluss auf die Namensgebung. Das Bundesamt für Landestopografie (swisstopo) spielt eine wichtige Rolle bei der Standardisierung und offiziellen Darstellung dieser Namen auf Karten, um Verwirrung zu vermeiden. Manchmal können Bergnamen je nach Landessprache unterschiedliche Bedeutungen haben, wie das Beispiel des Matterhorns zeigt, das im Deutsch als Matterhorn und im Französischen als Mont Cervin bekannt ist.

Der „Brotjoggli“ in Graubünden mag zwar nichts mit dem bekannten „Joggeli“ in Basel zu tun haben, aber es ist dennoch amüsant, sich vorzustellen, dass ein Basler Jakob einst mit nur einem Stück Brot auf diesen Berg gewandert ist. Der „Pizzo Cavagnöö“ im Tessin mag niedlich klingen, aber die Erklimmung dieses 2837 Meter hohen Gipfels ist eine anspruchsvolle Hochgebirgsroute. Der „Gross Achslenstock“ in Schwyz ist eines der markantesten Wahrzeichen des Muotatals und vielleicht benötigt man ein extra starkes Deo, um diese „Mega-Achseln“ zu bezwingen.

Der „Hüenerchopf“ in St. Gallen mag zwar nicht nach einem Huhn aussehen, aber er ist dennoch ein beliebtes Ziel für Skitouren. Der „Hundstein“ in Appenzell Innerrhoden und der „Höch Hund“ in Schwyz sind auch beliebte Ziele in der Ostschweiz, die die Liebe zu Tieren in den Bergen widerspiegeln. Der „Chatz u Mus“ in Bern, der an eine sitzende Katze erinnert, und der „Aff“ in Bern, bei dem Trittsicherheit erforderlich ist, sind weitere Beispiele für die Vielfalt und Kreativität der Schweizer Bergnamen.

In der Schweiz gibt es keine zentrale Instanz zur Benennung von Bergen und Gipfeln, daher stammen die Namen meist aus lokalen Traditionen und haben sich über Jahrhunderte entwickelt. Die Namensgebung wird von regionalen Behörden, alpinen Vereinen und wissenschaftlichen Geographen beeinflusst. Das Bundesamt für Landestopografie spielt eine wichtige Rolle bei der Standardisierung und offiziellen Darstellung der Namen auf Karten. Trotz unterschiedlicher Bedeutungen in verschiedenen Landessprachen sorgen die kuriosen Bergnamen in der Schweiz für Unterhaltung und Spaß bei Wanderern und Bergsteigern.

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