Von der Leyen verspricht Hilfe für den Winter in Kiew
Die EU-Kommission plant, die Ukraine mit zusätzlichen 160 Millionen Euro zu unterstützen. Ein Teil dieser Gelder wird dazu beitragen, über 25 Prozent des Strombedarfs des Landes zu decken. Dieser Schritt kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da Russland die zivile Energieinfrastruktur der Ukraine angreift und das Land unter grossem Druck steht. Regelmässige Stromausfälle und Probleme bei der Wasserversorgung könnten sich verschlimmern, wenn die Heizsaison beginnt und die Temperaturen sinken.
Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Wintervorbereitungsplan der Kommission vorzulegen. Sie betonte, dass die geplante Unterstützung entscheidend sei, um die Energieinfrastruktur der Ukraine zu stärken und den Auswirkungen der russischen Invasion entgegenzuwirken. Neben den finanziellen Mitteln werden auch vereinbarte G7-Darlehen eine wichtige Rolle spielen, um den ukrainischen Haushalt zu entlasten.
Die G7, bestehend aus den sieben grossen westlichen Industriestaaten, hatten auf ihrem Gipfel im Juni neue Finanzhilfen für die Ukraine beschlossen. Ein 50 Milliarden Dollar Kredit soll durch Zinserträge aus eingefrorenem russischem Vermögen abgesichert werden. Die EU wird sich vollumfänglich an diesen Darlehen beteiligen, um die Ukraine weiterhin in ihrer Abwehr russischer Aggression zu unterstützen.
Die Internationale Energieagentur warnte vor den zunehmenden russischen Angriffen auf ukrainische Kraftwerke, Heizwerke und Übertragungsnetze. Diese Angriffe haben zur Folge, dass die Energieinfrastruktur des Landes unter grossem Druck steht und die Versorgungssituation verschlechtern könnte. Die EU plant deshalb, massgebliche Unterstützung zu leisten, um die Ukraine in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.
Von der Leyen betonte die Bedeutung der geplanten Massnahmen und erklärte, dass die EU-Kommission bereit sei, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Ukraine zu unterstützen. Die geplante Unterstützung wird dazu beitragen, die Folgen der russischen Invasion zu mildern und die Energieversorgung des Landes zu stabilisieren. Es bleibt zu hoffen, dass diese Massnahmen dazu beitragen, die Ukraine in dieser schwierigen Zeit zu stärken.