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Letztes Jahr schossen Schweizer Jäger fast 100’000 Wildtiere ab.

Schweizer Jägerinnen und Jäger haben im vergangenen Jahr fast 100’000 Wildtiere geschossen, so die neue Jagdstatistik. Die Zahlen zeigen, dass die Wildtierbestände in der Schweiz relativ stabil geblieben sind. Im Jahr 2023 wurden rund 76’000 Wildhuftiere und knapp 22’000 Raubtiere erlegt, darunter Rotfuchs, Dachs, Baummarder und Steinmarder. Rehwild- und Gamswildbestände bleiben landesweit stabil, während die Rothirsch- und Steinwildbestände tendenziell zunehmen.

Wildtiere sind jedoch schwer zu zählen und ihre Bestände hängen von vielen Faktoren ab, weshalb die Jagdstatistik allein keine zuverlässigen Informationen über den Zustand der Wildtierarten liefert. Die Daten sind jedoch entscheidend für das Wildtiermanagement der Kantone, da sie Aufschluss über Bestände, Abschüsse, Totfunde und Todesursachen geben. Die Eidgenössische Jagdstatistik wird von Wildtier Schweiz im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt durchgeführt.

Die Jagdsaison in den meisten Kantonen dauerte vom 1. April 2023 bis Ende März 2024. Die gesammelten Daten sind von großer Bedeutung, um das Wildtiermanagement in der Schweiz zu unterstützen und die Bestände der verschiedenen Arten im Auge zu behalten. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz der Wildtiere und der Regulierung ihrer Bestände durch die Jagd zu finden. Die Jagdstatistik liefert hier wichtige Informationen für die Entscheidungsträger in den Kantonen.

Die Schweiz ist bekannt für ihre reiche Tierwelt und die Vielfalt der Wildtiere. Die Jagd hat eine lange Tradition in der Schweiz und wird von vielen Jägerinnen und Jägern als wichtiger Bestandteil der Natur- und Umweltschutzpolitik angesehen. Durch die Überwachung der Wildtierbestände können die Kantone besser auf Veränderungen reagieren und Maßnahmen ergreifen, um das Gleichgewicht in den Ökosystemen zu erhalten.

Die neuen Zahlen der Jagdstatistik werden dazu beitragen, die Diskussion über die Rolle der Jagd im Wildtiermanagement zu fördern. Es ist wichtig, dass die Jagd nachhaltig und verantwortungsbewusst betrieben wird, um die Wildbestände langfristig zu erhalten. Die Ergebnisse der Jagdstatistik zeigen, dass die Wildtierbestände in der Schweiz trotz des Abschusses von fast 100’000 Tieren relativ stabil sind.

Es bleibt jedoch eine Herausforderung, die Wildtiere in der Schweiz zu schützen und die Belange der Jägerinnen und Jäger zu berücksichtigen. Durch eine sorgfältige Planung und Überwachung der Jagdaktivitäten kann ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur erreicht werden. Die Jagdstatistik liefert hier wertvolle Informationen, um die Bestände der Wildtiere zu erhalten und das Wildtiermanagement in der Schweiz zu verbessern.

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