Hohe Nachfrage nach vorgezogenem Bestellstart: BMW Werk München startet mit steiler Anlaufkurve die Serienproduktion des BMW i3*

+++ Zweites Modell der Neuen Klasse startet Serienproduktion im Werk München +++ Fertigungskosten um weitere 10% gesenkt +++ Ab 2027 produziert Werk München nur noch vollelektrische Fahrzeuge +++
Im BMW Group Werk München startet heute die Serienproduktion des neuen BMW i3. Seit Mitte Juni kann der BMW i3 bestellt werden, dabei führte die hohe Nachfrage zu einer steilen Anlaufkurve im Werk München. „Die Modelle der Neue Klasse zeigen eine starke Beliebtheit. Auch der BMW i3 als zweites Modell der Neuen Klasse erfreut sich kurz nach dem vorgezogenen Bestellstart bereits grosser Nachfrage“, sagt Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Kunde, Marke, Vertrieb.
Nach vier Jahren intensiver Transformation – darunter der Neubau eines Karosseriebaus sowie einer neuen Montagehalle inklusive Logistikflächen – gibt der BMW i3 den Startschuss für das nächste Kapitel der Erfolgsgeschichte des BMW Group Werks München.
„Der Produktionsstart des BMW i3 läutet eine neue Ära in unserem Stammwerk ein. Mit dem vollelektrischen BMW i3 bringen wir zusammen, was zusammengehört: Kaum ein Modell steht so sehr für BMW wie die 3er Reihe – und kaum ein Produktionsstandort so sehr für unsere Marke wie das Werk München“, sagt Raymond Wittmann, Produktionsvorstand der BMW AG. „Durch die einzigartige Verknüpfung von Zentrale, Entwicklung und Produktion ist unser Münchner Stammwerk ein entscheidender Impulsgeber für unser globales Produktionsnetzwerk: Jedes unserer Werke profitiert von den Erfahrungen und dem Wissen aus dem Anlauf der Neuen Klasse in München.“
Weiterer Effizienzschub in München: Fertigungskosten sinken um 10%
„Mit dem Produktionsstart des BMW i3 reduzieren wir die Fertigungskosten im Werk München um weitere 10%,” sagt Peter Weber, Leiter BMW Group Werk München. Grundlage dafür sind vorausschauende Planung, enge Zusammenarbeit mit Entwicklungsbereichen und Lieferanten sowie moderne Produktionstechnologie in den neuen Strukturen. Neben optimierten Produktionsprozessen sowie gezielter Automatisierung und Digitalisierung sorgt auch die neue Fahrzeugarchitektur der Neuen Klasse für Effizienz.
Werk München zukunftsfähig aufgestellt
Ab 2027 wird das Werk München ausschliesslich vollelektrische Fahrzeuge produzieren. Weitere Modelle der Neuen Klasse folgen in Kürze und sichern die Zukunftsfähigkeit des Werks für die kommenden Jahrzehnte. Für Peter Weber ist dabei klar, dass dieser Weg nicht allein durch neue Anlagen oder Technologien geprägt wird: „Die Zukunftsfähigkeit unseres Werks entsteht vor allem durch Menschen, die Veränderung und Innovationen mit Begeisterung vorantreiben. Gemeinsam fordern wir uns jeden Tag neu heraus, nutzen Digitalisierung und Automatisierung gezielt und machen das Werk München Schritt für Schritt noch effizienter – bei kompromisslos hohem Qualitätsanspruch.“
Hocheffiziente Produktion an historischem Standort
Seit 1975 ist München eng mit der BMW 3er Reihe verbunden. Mehr als neun Millionen Fahrzeuge der BMW 3er Reihe sind seitdem im Stammwerk vom Band gelaufen. Für die Neue Klasse wurde der Standort grundlegend umgebaut – bei laufender Produktion von bis zu 1.000 Fahrzeugen pro Tag. Auf einer Fläche von rund einem Drittel des Werksgeländes entstanden ein neuer Karosseriebau sowie eine hochmoderne Fahrzeugmontage einschliesslich neuer Logistikflächen. Zuletzt wurde die Auslieferungshalle errichtet, die sich aktuell noch in der Inbetriebnahme-Phase befindet. Dort werden die Fahrzeuge für die Kunden final geprüft und anschliessend dem Vertrieb übergeben. Das Ergebnis dieser Transformation ist ein Werk, das heute noch effizienter, flexibler und digitaler arbeitet und optimal auf die Anforderungen der Elektromobilität und der Neuen Klasse ausgerichtet ist.
Eine Vision für alle Technologien: die BMW iFACTORY
Die BMW iFACTORY ist eine Vision für die Produktion der Zukunft und fokussiert sich auf die Bereiche Effizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. In diesem Rahmen setzen die Werke des Unternehmens weltweit standortspezifische Lösungen um und stärken damit die Resilienz des Unternehmens sowie seine Fähigkeit, jederzeit und weltweit zuverlässig zu liefern. Diese Vision wurde nun auch im BMW Group Werk München konsequent über alle Technologien hinweg umgesetzt.
Globales Netzwerk, regionale Wertschöpfung: Hochvoltbatterien und E-Antrieb
Mit dem BMW Group Werk Irlbach-Strasskirchen (Niederbayern, Deutschland), das rund 90 Minuten von München entfernt neu gebaut wurde, stärkt die BMW Group die Wertschöpfung in der Region Bayern deutlich. Entsprechend dem Ansatz „local for local“ wird das Werk Hochvoltbatterien der sechsten Generation an das Werk München sowie an weitere deutsche Standorte liefern. Für die Produktion der Neuen Klasse wie dem BMW i3 leistet das neue Werk Irlbach-Strasskirchen damit einen entscheidenden Beitrag. Die Fertigung der Hochvoltbatterien verbindet einen konsequenten Null-Fehler-Ansatz mit modernsten Produktionstechnologien, die in bayerischen Pilotwerken entwickelt wurden. Mit durchgängigen Inline-Qualitätskontrollen, digitalen Zwillingen und dem systematischen Einsatz künstlicher Intelligenz setzt die BMW Group neue Massstäbe in der Batterieproduktion.
Der Gen6-E-Motor für den BMW i3 wird im BMW Group Werk Steyr in Österreich produziert – einem Standort, der seit über 40 Jahren Antriebe fertigt. Mit dem ersten E-Motor im Portfolio entwickelt das Werk seine Rolle als Paradebeispiel für Technologieoffenheit weiter. Alle Kernkomponenten des hochintegrierten E-Antriebs – vom Rotor und Stator über den Inverter bis zum Getriebe – werden vor Ort produziert. Dafür wurden neue Produktionslinien und hochmoderne Reinraumumgebungen aufgebaut. Die Aluminiumgiesserei im BMW Group Werk Landshut liefert das E-Motor-Gehäuse an das Werk Steyr.
Übersicht Zitate
Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Kunde, Marke, Vertrieb:
„Die Modelle der Neue Klasse zeigen eine starke Beliebtheit. Auch der BMW i3 als zweites Modell der Neuen Klasse erfreut sich kurz nach dem vorgezogenen Bestellstart bereits grosser Nachfrage.“
Raymond Wittmann, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Produktion:
„Der Produktionsstart des BMW i3 läutet eine neue Ära in unserem Stammwerk ein. Mit dem vollelektrischen BMW i3 bringen wir zusammen, was zusammengehört: Kaum ein Modell steht so sehr für BMW wie die 3er Reihe – und kaum ein Produktionsstandort so sehr für unsere Marke wie das Werk München. Durch die einzigartige Verknüpfung von Zentrale, Entwicklung und Produktion ist unser Münchner Stammwerk ein entscheidender Impulsgeber für unser globales Produktionsnetzwerk: Jedes unserer Werke profitiert von den Erfahrungen und dem Wissen aus dem Anlauf der Neuen Klasse in München.“
Peter Weber, Leiter BMW Group Werk München:
„Mit dem Produktionsstart des BMW i3 reduzieren wir die Fertigungskosten um weitere 10%.“
„Die Zukunftsfähigkeit unseres Werks entsteht vor allem durch Menschen, die Veränderung und Innovationen mit Begeisterung vorantreiben. Gemeinsam fordern wir uns jeden Tag neu heraus, nutzen Digitalisierung und Automatisierung gezielt und machen das Werk München Schritt für Schritt noch effizienter – bei kompromisslos hohem Qualitätsanspruch.“
Fragen & Antworten
Ab wann kommt der BMW i3 in Serie?
Der BMW i3 läuft ab August serienmässig im Werk München vom Band.
Wie hat sich das Werk München auf die Neue Klasse vorbereitet?
Das Werk München wurde bei laufender Produktion grundlegend umgebaut. Auf rund einem Drittel des Werksgeländes entstanden ein neuer Karosseriebau, eine hochmoderne Montage einschliesslich Logistikflächen sowie umfassend modernisierte Produktionsstrukturen.
Ist das Werk München nach dem Umbau effizienter als vorher?
Das Werk arbeitet durch neue Anlagen, digitale Prozesse, gezielte Automatisierung und eine stärker integrierte Logistik effizienter, flexibler und transparenter. Mit dem Produktionsstart des BMW i3 sinken die Fertigungskosten im Werk München um weitere 10%.





