Fed-Chef Powell bereitet sich auf Zinssenkung vor.

Die US-Notenbank plant, die Zinsen in nächster Zeit zu senken, um eine Abkühlung des Arbeitsmarktes zu verhindern. Jerome Powell, Vorsitzender der Federal Reserve, deutete dies während einer Rede auf der Jahreskonferenz der Fed in Jackson Hole an. Er betonte die Fortschritte bei der Bewältigung der Inflation und das Ziel, die Inflation auf einen nachhaltigen Weg zurück zu 2 Prozent zu bringen. Die Fed steht an einem Wendepunkt in ihrem Kampf gegen die Inflation, da hohe Zinssätze negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben könnten.
In den letzten Monaten sind Warnsignale aufgetaucht, vor allem durch einen enttäuschenden Arbeitsmarktbericht im Juli. Powell bekräftigte, dass eine weitere Abkühlung des Arbeitsmarktes nicht erwünscht sei, und die Behörden arbeiten daran, die drohende Arbeitsmarktschwäche zu stoppen. Die Fed hofft, durch eine kontrollierte Geldpolitik ein Auslaufen der Inflation zu ermöglichen und so Preisstabilität ohne Rezession zu erreichen.
Die Ankündigung von Powell dürfte von amerikanischen Bürgern, die unter hohen Zinsen leiden, begrüßt werden. Anleger erwarten nun eine Zinssenkung, wenn der Offenmarktausschuss der Fed Mitte September zusammenkommt. Dennoch bleiben einige Fragen zur zukünftigen Zinspolitik unbeantwortet, wie beispielsweise das Tempo und den Umfang der geplanten Zinssenkungen.
Die Inflation ist von ihrem Höchststand im Jahr 2022 zurückgegangen, was Hoffnung auf eine bevorstehende Zinssenkung gibt. Man erwartet, dass diese Senkung bei Bürgern, die unter hochverzinslichen Krediten leiden, auf Zustimmung stoßen wird. Die genauen Auswirkungen der Zinssenkungen und die weitere Entwicklung von Inflation und Zinsen bleiben jedoch abzuwarten.





