Ukraine empört über Schweizer Standpunkt zum Friedensplan.
Die Ukraine hat ihre Enttäuschung über die Schweizer Unterstützung für einen chinesisch-brasilianischen Friedensplan zum russisch-ukrainischen Krieg geäußert. Die Ukraine kritisiert solche Initiativen als Illusion von Dialog und betont die Notwendigkeit einer klaren Bezugnahme auf die UN-Charta und die vollständige Wiederherstellung ihrer territorialen Integrität.
Die Schweiz verteidigt ihre Position und betont, dass die Initiative von China und Brasilien einen Waffenstillstand und eine politische Lösung des Konflikts fördert. Die Initiative bietet eine Alternative zu den kriegerischen Reden von ukrainischer und russischer Seite in der Uno. Obwohl anfänglich ein Verweis auf die Uno-Charta fehlte, wurde dies später vom chinesischen Aussenminister im Rahmen der Initiative betont.
Im Juni richtete die Schweiz den ersten Friedensgipfel für die Ukraine am Bürgenstock am Vierwaldstättersee aus, an dem keine Vertreter aus Moskau teilnahmen. Der Gipfel diskutierte einen von Präsident Wolodymyr Selenskyj im Herbst 2022 vorgelegten Friedensplan, der einen vollständigen Abzug russischer Truppen aus der Ukraine vorsieht. Ein zweiter Gipfel soll mit Russland stattfinden.
Die Ukraine äußert ihren Unmut darüber, dass über sie ohne ihre Beteiligung gesprochen wird und betont die Notwendigkeit einer klaren Verankerung in der UN-Charta und der territorialen Integrität. Die Schweiz hingegen verteidigt ihre Unterstützung für die chinesisch-brasilianische Initiative, die auf einen Waffenstillstand und eine politische Lösung des Konflikts abzielt.
Die Schweiz betont, dass die Initiative im Einklang mit der Uno-Charta steht und eine wichtige Alternative zu den kriegerischen Äußerungen beider Seiten in der Uno darstellt. Trotz anfänglichem Fehlen eines Verweises auf die Uno-Charta wurde dies später im Rahmen der Initiative betont, um die Bedeutung zu unterstreichen.
Der erste Friedensgipfel für die Ukraine wurde im Juni am Bürgenstock am Vierwaldstättersee abgehalten, ohne Vertreter aus Moskau. Der Gipfel diskutierte den Friedensplan von Präsident Selenskyj, der einen Abzug russischer Truppen vorsieht. Ein zweiter Gipfel mit Russland ist geplant, um die Friedensbemühungen weiter voranzutreiben.