Titel in Deutsch Schweizer Technologie: Instrument für das grösste Teleskop der Welt
Die Universitäten Bern und Genf beteiligen sich maßgeblich am Bau eines Spektrometers für das europäische Riesenteleskop ELT in der Atacama-Wüste. Das Instrument namens ANDES soll Exoplaneten erforschen und nach Spuren von außerirdischem Leben suchen. Die Schweiz ist einer der Hauptgeldgeber für das 120-Millionen-Euro-Instrument.
ANDES besteht aus vier Spektrografen, die das Licht in Farben zerlegen, um die Eigenschaften astronomischer Objekte zu bestimmen. Dank Schweizer Technologie wird das Instrument eine bisher unerreichte Präzision im sichtbaren und nahen infraroten Wellenlängenbereich aufweisen und neue Forschungsmöglichkeiten in der Astronomie eröffnen. Die Universität Genf wird sich hauptsächlich auf einen der Spektrografen konzentrieren, während die Universität Bern eine Schlüsselkomponente, das Lichtverteilungspunktsystem, liefert.
Die extrem hohe Genauigkeit des Spektrografen ist entscheidend für die Erforschung von Exoplaneten. Die optischen Komponenten müssen auf weniger als ein Zehntausendstel der Dicke eines Haares ausgerichtet werden, um Signale von Exo-Erden erkennen zu können. Das europäische Riesenteleskop ist für 2028 geplant, und ANDES soll vier Jahre später installiert werden. Die Kombination von ELT und ANDES wird nicht nur bei der Suche nach Exoplaneten helfen, sondern auch Fortschritte in anderen Bereichen der Astrophysik ermöglichen.
Insgesamt wird das ANDES-Instrument dank der Beteiligung der Universitäten Bern und Genf sowie der Schweizer Technologie bedeutende Beiträge zur Astronomieforschung leisten. Die Suche nach Exoplaneten und nach möglichen Spuren von außerirdischem Leben wird durch das Instrument vorangetrieben, und die Präzisionsarbeit der Forscher wird entscheidend sein, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
Die Universitäten Bern und Genf haben bereits Fortschritte bei den Arbeiten am ANDES-Instrument erzielt. Trotz einiger Herausforderungen, wie der extremen Genauigkeit bei der Ausrichtung der optischen Komponenten, sind die Forscher zuversichtlich, dass das Instrument erfolgreich sein wird. Mit dem europäischen Riesenteleskop und ANDES stehen neue Möglichkeiten für die Astronomieforschung bereit, darunter die Untersuchung physikalischer Grundkonstanten, die Entdeckung ferner Galaxien und die Beobachtung der ersten Sterne des Universums.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Beteiligung der Universitäten Bern und Genf sowie der Schweizer Technologie am Bau des ANDES-Spektrometers für das europäische Riesenteleskop ELT wichtige Fortschritte in der Astronomieforschung ermöglichen wird. Die Suche nach Exoplaneten und den Ursprüngen des Universums wird durch das Instrument vorangetrieben, und die Schweiz spielt eine bedeutende Rolle als Hauptgeldgeber für das 120-Millionen-Euro-Projekt.