Schweiz liefert keinen Mpox-Impfstoff nach Afrika

Die Schweiz hat 40.000 Impfdosen gegen Mpox gekauft, plant jedoch derzeit nicht, betroffene Länder mit Impfstoffen zu versorgen. Die WHO hat aufgrund einer potenziell ansteckenderen Mpox-Variante den Notstand erklärt und fordert eine höhere Produktion von Impfstoffen. Die Schweizer Bundesamt für Gesundheit verfolgt die Entwicklung genau und hat bisher 13.000 Dosen des Impfstoffs verabreicht. Die WHO ist besorgt über die Ausbreitung der neuen Mpox-Variante 1b in mehreren afrikanischen Ländern und ruft zur Abgabe von Impfstoffvorräten an betroffene Länder auf. Das BAG plant derzeit keine besonderen Maßnahmen gegen Mpox, da das Risiko in der Schweiz als sehr gering eingeschätzt wird.
Mpox ist eine potenziell tödliche Pockenerkrankung, die sich normalerweise über engen Körperkontakt ausbreitet. Impfungen gegen Mpox sind selten, insbesondere in Afrika. Im Jahr 2022 gab es auch vermehrt Fälle von Mpox in Europa. Die Krankheit, die früher als Affenpocken bekannt war, kann von Tieren und bei engem Kontakt auch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Zu den Symptomen gehören Pocken-artige Pusteln auf der Haut, Fieber und Gliederschmerzen. Die WHO warnt vor einer möglichen Ausbreitung der neuen Mpox-Sublinie und fordert eine verstärkte Produktion von Impfstoffen, um die Krankheit einzudämmen.
Die Schweiz hat bisher 40.000 Impfdosen gegen Mpox erworben und diese in den Kantonen verteilt. Obwohl die WHO zur Abgabe von Impfstoffvorräten an betroffene Länder aufruft, plant die Schweiz derzeit keine Lieferungen. Das BAG beobachtet die Entwicklung und betont, dass das Risiko einer Mpox-Infektion in der Schweiz sehr gering ist, da die Mehrheit der Risikopersonen bereits geimpft ist. Die WHO hat aufgrund der Ausbreitung der neuen Mpox-Variante 1b in verschiedenen afrikanischen Ländern den höchsten Alarmzustand ausgerufen und macht auf die potenziell ansteckende Natur der Krankheit aufmerksam.
Die WHO fordert Länder mit Impfstoffvorräten auf, diese an von Mpox betroffene Regionen abzugeben, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Die Hersteller werden ebenfalls aufgefordert, ihre Produktion zu erhöhen, um die Nachfrage nach Impfstoffen zu decken. Derzeit gibt es nur wenige Impfungen gegen Mpox, insbesondere in Afrika, wo die Krankheit stärker verbreitet ist. Die Schweiz hat bisher 13.000 Impfdosen verabreicht, plant jedoch keine speziellen Maßnahmen gegen Mpox, da das Risiko einer Infektion in der Schweiz als sehr gering eingeschätzt wird. Experten betonen die Bedeutung der Impfung gegen Mpox, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen und die Bevölkerung zu schützen.





