Der Ursprung des Feuerschweifs über der Schweiz
Am Dienstagabend ereignete sich am Schweizer Nachthimmel ein spektakuläres Ereignis, das viele Menschen zum Staunen brachte. Ein glühendes Objekt mit einem langen Schweif war zwischen 21.27 und 21.30 Uhr am Himmel zu sehen. Viele Beobachter vermuteten zunächst einen Meteoriten, während andere glaubten, es handele sich um verglühenden Weltraumschrott. Die Spekulationen über dieses astronomische Phänomen waren zahlreich, aber was steckt wirklich dahinter?
Astronomie-Experten schlossen schnell ein Naturphänomen aus und kamen zu dem Schluss, dass es sich wahrscheinlich um den Wiedereintritt eines Satelliten in die Erdatmosphäre handelt. Eric Lagadec, ein Astrophysiker, äußerte die Vermutung, dass es sich nicht um einen Meteoriten, sondern um einen zerfallenden Satelliten handelte. Insbesondere die Fragmentierung des Objekts in mehrere glühende Teile deutete darauf hin, dass es sich um einen Satelliten handelte. Es wird vermutet, dass dieser Satellit aus Elon Musks Starlink-Arsenal stammt.
Die Seite «orbit.ing-now.com» bestätigt diese Theorie und prognostiziert anhand von Satellitendaten, dass es sich bei dem Feuerschweif über Europa tatsächlich um den Starlink-Satelliten handelte. Berichte zeigten, dass das Phänomen auch über Süddeutschland, Norditalien, Frankreich und Belgien sichtbar war, was mit der berechneten Route des Satelliten übereinstimmte. Auch das deutsche Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bestätigte den Eintritt des Starlink-Satelliten in die Erdatmosphäre über der Schweiz.
Das Weltraumlagezentrum der Bundeswehr übermittelte dem BBK diese Informationen, und die Polizei in verschiedenen Städten Baden-Württembergs erhielt Anrufe von Bürgern, die den Feuerschweif beobachtet hatten. Das Phänomen sorgte in der gesamten Region für Aufsehen und bot den Menschen einen seltenen Anblick am nächtlichen Himmel. Elon Musk und sein Starlink-Projekt stehen im Mittelpunkt dieser mysteriösen Erscheinung, die zahlreiche Menschen zum Staunen brachte.