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SRF Info zeigt Fußball anstelle von Information – Verstoß gegen die Konzession?

Auf dem als Informationskanal gedachten Sender SRF info läuft am Mittwoch Champions-League-Fussball, jedoch ohne Schweizer Beteiligung. Dies hat zu Kritik gegenüber dem öffentlichen Fernsehen geführt. Das Spiel zwischen Red Star Belgrade und Bodo/Glimt wird auf SRF info übertragen, obwohl der Sender normalerweise für Informationssendungen gedacht ist. Kritiker wie André Moesch von Telesuisse werfen der SRG vor, ihre Konzession zu verletzen, indem sie ausländische Spiele überträgt, die nicht von nationaler Bedeutung sind.

Die geplante Übertragung des Champions-League-Spiels zwischen Red Star Belgrade und Bodo/Glimt hat zu heftigen Diskussionen in der Schweiz geführt. Während 16% der Befragten Interesse an dem Spiel haben, kritisieren andere wie Präsident André Moesch und SVP-Nationalrat Gregor Rutz die Entscheidung der SRG, das Spiel auf SRF info zu zeigen. Sie argumentieren, dass solche ausländischen Spiele nicht als nationale Ereignisse betrachtet werden sollten und die SRG ihre Konzession dadurch verletzt. Nun wird geprüft, ob die SRG Maßnahmen ergreifen muss, um solche Verletzungen zukünftig zu verhindern.

SRF verteidigt die Ausstrahlung des Champions-League-Spiels auf SRF info mit vertraglichen Vereinbarungen, die es dem Sender erlauben, 19 CL-Spiele gemäß einer Vereinbarung mit Blue Sport zu übertragen. Da auf SRF zwei bereits die Paralympics laufen, muss das Spiel auf den dritten Sender ausweichen. Das Hinspiel zwischen Bodo/Glimt und Red Star Belgrade endete letzte Woche mit einem 2:1-Sieg für die Norweger, die nun mit einem kleinen Vorsprung in die serbische Hauptstadt reisen.

Die Diskussion über die Ausstrahlung des Champions-League-Spiels auf SRF info wirft auch Fragen über die Rolle der SRG und die Einhaltung ihrer Konzession auf. Kritiker wie André Moesch und Gregor Rutz argumentieren, dass die SRG mit der Übertragung von ausländischen Spielen private Anbieter verdrängt und über ihren ursprünglichen Auftrag hinausgeht. Das Bakom kündigt eine Besprechung mit der SRG an, um zu klären, ob eine Rechtsverletzung vorliegt und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um dies zu verhindern.

Die Debatte um die Ausstrahlung des Champions-League-Spiels auf SRF info wirft auch einen Blick auf die Rolle der SRG in der Schweizer Medienlandschaft. Kritiker wie André Moesch und Gregor Rutz sehen die SRG in einer Grauzone, in der sie private Anbieter verdrängt und ihre Konzession überschreitet. Die Entscheidung des Broadcast-Unternehmens, das Spiel auf SRF info zu übertragen, hat zu einer Kontroverse geführt, mit dem Bakom nun eine mögliche Verletzung der Konzession untersuchen wird.

Die Ausstrahlung des Champions-League-Spiels zwischen Red Star Belgrade und Bodo/Glimt auf SRF info hat zu Kontroversen geführt, da dies nicht als nationales Ereignis angesehen wird. Kritiker wie André Moesch und Gregor Rutz werfen der SRG vor, ihre Konzession zu verletzen, indem sie ausländische Spiele überträgt, die nicht von nationaler Bedeutung sind. Die SRG verteidigt die Übertragung mit vertraglichen Vereinbarungen und betont die Verpflichtung, diese Spiele auf SRF info auszustrahlen. Das Bakom wird nun prüfen, ob Maßnahmen ergriffen werden müssen, um zukünftige Verletzungen zu verhindern.

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