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Sparhammer bei SRF – 75 Vollzeitstellen gestrichen!

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) hat mit der Umsetzung seiner geplanten Sparmaßnahmen begonnen. Im Rahmen des Projekts „SRF 4.0“ werden in den kommenden Monaten etwa 75 Vollzeitstellen gestrichen, um ein drohendes finanzielles Defizit zu vermeiden. Dieser Schritt ist notwendig aufgrund rückläufiger kommerzieller Einnahmen und der Teuerung. Die Maßnahmen haben nichts mit den geplanten Sparmaßnahmen der SRG ab 2025 zu tun.

Zu den Sparmaßnahmen gehört auch die Streichung einiger Ausgaben der „Tagesschau“. Ab Sommer 2025 werden die Mittags- und 18-Uhr-Ausgaben durch moderierte Newsflashes ersetzt. Am Wochenende wird die Mittagsausgabe komplett gestrichen. Auch Sendungen wie „Club“ und „Gesichter & Geschichten“ werden pausieren oder ganz wegfallen. SRF wird sich zudem stärker auf das Programm für unter 35-Jährige fokussieren und bestimmte Formate einstellen.

Im Radio-Programm werden ebenfalls Änderungen vorgenommen, unter anderem werden die Newsbulletins auf Radio SRF Virus durch die normalen Radio-SRF-Nachrichten ersetzt. Die regionalen Journale am Wochenende sollen teilweise reduziert werden. Organisatorisch werden die Chefredaktionen Video und Audio/Digital zusammengelegt, um eine gemeinsame multimediale Chefredaktion zu schaffen, die 2026 starten soll.

Die Mediengewerkschaft SSM hat sich schockiert über den geplanten Stellenabbau bei SRF geäußert. Sie warnt vor dem Verlust an Vielfalt und Qualität sowie den Auswirkungen auf die Mitarbeitenden. Die Gewerkschaft fordert einen Stopp der Um- und Abbaupläne und warnt davor, dass die Binnenvielfalt und die Konkurrenz zwischen den Chefredaktionen und Standorten verloren gehen könnten. Besonders problematisch sei das Sparprogramm für die Informationsangebote der „Tagesschau“ und in den Regionen.

In den kommenden Monaten sollen bei SRF etwa 75 Vollzeitstellen abgebaut werden, um ein drohendes Defizit zu vermeiden. Diese Maßnahme ist Teil des Projekts „SRF 4.0“ und notwendig aufgrund rückläufiger kommerzieller Einnahmen und der Teuerung. Die geplanten Sparmaßnahmen haben nichts mit den ab 2025 notwendigen Sparmaßnahmen der SRG zu tun. Zu den Änderungen gehören auch die Streichung einiger Ausgaben der „Tagesschau“ und die Anpassung des Programms für unter 35-Jährige.

Im Zuge der Umsetzung der Sparmaßnahmen werden auch im Radio-Programm Veränderungen vorgenommen, wie die Zusammenlegung der Chefredaktionen Video und Audio/Digital, um eine gemeinsame multimediale Chefredaktion zu schaffen. Die Mediengewerkschaft SSM hat sich besorgt über den Stellenabbau gezeigt und fordert einen Stopp der Um- und Abbaupläne. Sie warnt vor dem Verlust an Vielfalt und Qualität sowie den Auswirkungen auf die Mitarbeitenden, insbesondere im Bereich der Informationsangebote und in den Regionen.

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