Fabian Schär äußert sich zu seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft
Der Schweizer Nationalspieler Fabian Schär hat überraschend angekündigt, seine Nati-Karriere sofort zu beenden. Nach über zehn Jahren und 86 Länderspielen zieht der 32-Jährige einen Schlussstrich und folgt damit seinen Kollegen Xherdan Shaqiri und Yann Sommer. An einer Pressekonferenz erklärt Schär, dass sein Entscheid vor allem auf seinem Körper basiert. Obwohl er fit ist und in einer Top-Liga spielt, möchte er aufhören, solange er noch auf seinem besten Niveau ist.
Schär betont, dass er die Zeit in der Nationalmannschaft sein Leben lang schätzen wird. Sein Entschluss sei über mehrere Wochen gereift, da er noch einige Jahre auf diesem Level im Club spielen möchte. Für den Fussball-Profi ist es wichtig, auf die Bedürfnisse seines Körpers zu hören. Trotz der Möglichkeit, bis zur WM 2026 weiterzumachen, entschied er sich für den Rücktritt, um auf seinem aktuellen Leistungsniveau aufzuhören.
Der 32-Jährige musste in seiner Karriere bereits viele körperliche Belastungen überwinden und hatte mehrere Verletzungen. Er spüre im Alter immer besser, was sein Körper benötigt, insbesondere in der Premier League, wo Fitness entscheidend sei. Durch den Rücktritt erhofft sich Schär, die zusätzlichen Pausen optimal nutzen zu können, um noch etwas länger auf seinem Leistungsniveau spielen zu können.
Nati-Trainer Murat Yakin reagierte überrascht auf den Rücktrittsentscheid von Fabian Schär. Dieser informierte Yakin als Ersten, da er der Meinung ist, dass es sich so gehöre. Obwohl der Coach den Entschluss bedauert, zeigt er Verständnis dafür. Yakin und Schär verbindet eine enge Beziehung, da sie schon beim FC Basel zusammen gearbeitet haben und sich als Menschen gut kennen.
Für die Schweizer Nationalmannschaft bedeutet der Rücktritt von Fabian Schär einen Verlust. Yakin hat zugegeben, dass er nicht zu 100 Prozent mit dem Entscheid gerechnet hatte, jedoch zeigt er Verständnis dafür. Trotzdem bedauert er den Rücktritt, da er eine gute Beziehung zu Schär hat und sie bereits viel gemeinsam erlebt haben. Die Nati muss nun ohne Fabian Schär weitermachen und sich auf die bevorstehenden Nations-League-Spiele im Herbst vorbereiten.