Blog

Tourismus mit geringer Bedeutung im Kanton St. Gallen

des Kantons St. Gallen findet, dass das Geld für den Tourismus sowieso nichts bringt. Dies sorgt für Diskussionen über die Bedeutung und Förderung des Tourismus im Kanton. Ein Vorstoss von zwei Kantonsräten der Mitte führte zu dieser Debatte, da sie Klärung über die Aussagen von Regierungsrat Beat Tinner (FDP) fordern. In der Antwort der Regierung wird der Satz nicht ausdrücklich dementiert. Es wird betont, dass die Mittel für den Tourismus zielgerichtet eingesetzt werden sollen, um eine höhere Wertschöpfung zu erzielen.

Die Regierung des Kantons St. Gallen versichert, dass es keine Kürzungen der Mittel für den Tourismus geben wird. Dennoch behält sie sich vor, die Verwendung der Mittel im Bereich der Tourismusförderung regelmäßig zu überprüfen. Laut einem Vergleich der Bruttowertschöpfung liegt St. Gallen im Vergleich zu klassischen Tourismuskantonen eher hinten. Im Jahr 2021 betrug die Wertschöpfung aus dem Tourismus 1,8 Prozent des Bruttoinlandprodukts, während der schweizerische Durchschnitt bei 2,1 Prozent liegt.

Der Anteil der Beschäftigten im Tourismus im Kanton St. Gallen beträgt 3,0 Prozent, verglichen mit 3,8 Prozent auf nationaler Ebene. Die Regierung erklärt, dass diese Zahlen mit dem Kanton Zürich vergleichbar sind, wo die Wertschöpfung aus dem Tourismus bei 1,6 Prozent und der Beschäftigungsanteil bei 3,2 Prozent liegt. Im Gegensatz dazu verzeichnen die eigentlichen Tourismuskantone wie Graubünden viel höhere Werte, mit 14,8 Prozent der Beschäftigten im Tourismus und einer Wertschöpfung von 9,4 Prozent.

Insgesamt zeigt der Vergleich mit anderen Kantonen, dass die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in St. Gallen vergleichsweise gering ist. Dennoch betont die Regierung, dass sie die zielgerichtete Verwendung der Mittel im Bereich der Tourismusförderung überprüfen wird. Es scheint, dass die Diskussion um die Bedeutung und Förderung des Tourismus im Kanton St. Gallen noch nicht abgeschlossen ist, da verschiedene Parteien unterschiedliche Ansichten dazu vertreten. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Debatte in Zukunft entwickeln wird und welche Maßnahmen die Regierung zur Förderung des Tourismus ergreifen wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert