WMO und FIS verbünden sich im Kampf gegen den Klimawandel
Die Weltwetterorganisation (WMO) und der Skiverband (FIS) haben ein Abkommen unterzeichnet, um gemeinsam gegen die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wintersport anzugehen. In der letzten Saison mussten knapp fünf Prozent aller FIS-Wettkämpfe wetterbedingt abgesagt werden, was die Dringlichkeit dieser Zusammenarbeit unterstreicht. Die Generalsekretärin der WMO, Celeste Saulo, betonte, dass der Rückgang der Gletscher und die Abnahme der Schnee- und Eisbedeckung bereits grosse Auswirkungen auf die Ökosysteme, die Bevölkerung und die Wirtschaft haben.
FIS-Präsident Jonah Eliasch wies darauf hin, dass die Klimakrise eine Bedrohung für das Ski- und Snowboardfahren darstellt und betonte die Notwendigkeit, auf wissenschaftliche Erkenntnisse und objektive Analysen zu setzen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Im Rahmen des Abkommens ist unter anderem eine Schulung über den Klimawandel geplant, die sich an alle 137 Nationalen Skiverbände sowie Veranstaltungsorte und Organisatoren richtet. Eine Studie aus dem letzten Jahr zeigt, dass mehr als die Hälfte der Skigebiete bei einer Klimaerwärmung um zwei Grad Celsius unter Schneemangel leiden würden, während bei einer Erwärmung um vier Grad praktisch alle Skigebiete betroffen wären.
Die Zusammenarbeit zwischen der WMO und dem FIS ist ein wichtiger Schritt, um den Wintersport vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen. Durch den Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der WMO und Wintersportlerinnen und -sportlern soll das Bewusstsein für die Problematik geschärft und Massnahmen zur Eindämmung des Klimawandels entwickelt werden. Die Herausforderungen, denen sich der Wintersport angesichts des Klimawandels gegenüber sieht, erfordern eine umfassende und koordinierte Reaktion, um die Zukunft des Wintersports zu sichern.
Die Auswirkungen des Klimawandels gehen weit über verpatzte Winterurlaube und abgesagte Sportveranstaltungen hinaus und betreffen die Ökosysteme, die Bevölkerung und die Wirtschaft in den betroffenen Regionen. Die zunehmende Erwärmung führt zu einem Rückgang der Gletscher und einer Abnahme der Schnee- und Eisbedeckung, was nicht nur den Wintersport, sondern auch die natürliche Umwelt und die darin lebenden Menschen und Tiere betrifft. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass Massnahmen ergriffen werden, um den Klimawandel einzudämmen und die negativen Folgen für die betroffenen Regionen zu minimieren.
Die Schulung über den Klimawandel und seine Auswirkungen auf Schnee, Eis und Schneesport, die im Rahmen des Abkommens durchgeführt werden soll, ist ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein für die Bedeutung des Umweltschutzes im Wintersport zu schärfen. Die Studie aus dem letzten Jahr, die zeigt, dass eine Klimaerwärmung um zwei Grad Celsius bereits mehr als die Hälfte der Skigebiete unter Schneemangel leiden lassen würde, verdeutlicht die Dringlichkeit dieses Themas. Es ist an der Zeit, dass alle Beteiligten im Wintersportsektor Verantwortung übernehmen und gemeinsam Massnahmen ergreifen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern und die Zukunft des Skisports zu sichern.
Die Unterzeichnung des Abkommens zwischen der WMO und dem FIS markiert einen wichtigen Meilenstein im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wintersport. Die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen sowie die Integration von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Planung und Organisation von Skiveranstaltungen und -gebieten sind entscheidend, um den Herausforderungen des Klimawandels proaktiv zu begegnen. Es ist zu hoffen, dass diese Bemühungen dazu beitragen, den Wintersport auch für kommende Generationen zu erhalten und gleichzeitig einen Beitrag zum globalen Umweltschutz zu leisten.