Inflationsrate erreicht den niedrigsten Stand seit über drei Jahren
Die Inflation in Deutschland hat sich im September verlangsamt, wodurch die Verbraucherpreise mit einer Rate von 1,6 Prozent so langsam gestiegen sind wie seit über drei Jahren nicht mehr. Dies wurde vor allem durch die starken Preisrückgänge bei Energieprodukten verursacht. Die Europäische Zentralbank hat aufgrund der sinkenden Inflation den Leitzins gesenkt, um Kredite zu verbilligen. Energieprodukte waren im Schnitt 7,6 Prozent günstiger als im Vorjahr, während Nahrungsmittel um 1,6 Prozent teurer wurden. Die Kerninflation ohne Energie und Nahrungsmittel ist auf 2,7 Prozent zurückgegangen, während Dienstleistungen um 3,8 Prozent teurer wurden.
Experten prognostizieren, dass die Inflation in Deutschland vorerst unter der Marke von zwei Prozent bleiben wird, aber zum Jahresende wieder steigen wird. Der private Konsum spielt eine wichtige Rolle für die deutsche Wirtschaft, die weiterhin in einer Rezession steckt. Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose nach unten korrigiert und erwartet nun für das laufende Jahr einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent.
Die geringere Teuerung ist eine positive Nachricht für die schwache deutsche Wirtschaft und die Verbraucher, die aufgrund der Energiekrise und steigender Lebensmittelpreise langfristig an Kaufkraft verloren haben. Die preislichen Veränderungen bei Energieprodukten und Nahrungsmitteln spiegelten sich deutlich in den Verbraucherpreisen wider. Die Kerninflation war ohne Energie und Nahrungsmittel mit 2,7 Prozent leicht rückläufig, während Dienstleistungen um 3,8 Prozent teurer wurden.
Trotz der vorübergehenden Entspannung bei der Inflation rechnen Ökonomen damit, dass die Verbraucherpreise in Deutschland wieder anziehen werden, was auch die Konjunktur beleben könnte. Die Bundesregierung hat ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum angepasst und erwartet nun eine leichte Kontraktion der Wirtschaftsleistung. Die Inflationsrate wird voraussichtlich unter der Marke von zwei Prozent bleiben, aber Experten gehen davon aus, dass sie gegen Ende des Jahres wieder steigen wird.
Die Europäische Zentralbank hat aufgrund der sinkenden Inflation den Leitzins gesenkt, um die Kreditvergabe zu erleichtern und die Wirtschaft anzukurbeln. Die Preise für Energieprodukte sind im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 7,6 Prozent günstiger geworden, während Nahrungsmittel um 1,6 Prozent teurer wurden. Die Dienstleistungen verzeichneten einen Preisanstieg von 3,8 Prozent, was teilweise auf die hohen Tarifabschlüsse in verschiedenen Berufsgruppen zurückzuführen ist. Insgesamt bleibt die Inflation vorerst moderat, aber es wird erwartet, dass sie gegen Ende des Jahres wieder anzieht.