Polizei erschießt Verdächtigen im Foyer eines Kinos in Krefeld
In Krefeld (Deutschland) hat ein Mann offenbar drei Brände gelegt und wurde dann vor einem Kino von der Polizei niedergeschossen. Seine Identität und sein Motiv sind noch unklar. Der Mann wurde im Foyer eines großen Kinos am Hauptbahnhof von der Polizei angeschossen. Es war nicht klar, wie schwer er verletzt wurde und was genau die Hintergründe des Vorfalls waren. Es gab keine Berichte über weitere Verletzte.
Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei dem Vorfall um einen Einzeltäter, sodass keine weitere Gefahr für die Bevölkerung bestand. Zuvor soll der Verdächtige laut Polizei mehrere Brände in der Nähe des Bahnhofs gelegt haben. Es war unklar, warum er anschließend in das Kino gegangen ist und ob er bewaffnet war. Die genauen Umstände, die zur Schussabgabe führten, waren noch nicht bekannt.
Laut Informationen des WDR plante der Verdächtige offenbar, mit einem Molotow-Cocktail und einer weiteren Waffe in das Kino zu gelangen, wurde jedoch im Foyer von der Polizei gestoppt. Der Vorfall wurde zunächst aus organisatorischen Gründen als möglicher Anschlag behandelt, obwohl die genauen Motive des Verdächtigen noch nicht geklärt waren. Die Identität und das Motiv des Verdächtigen waren noch unbekannt.
Der Bereich um das Kino wurde abgesperrt und zahlreiche Polizisten waren im Einsatz. Der Hauptbahnhof war jedoch nicht gesperrt. Nach Angaben der Polizei gab es drei mutmaßliche Brandstiftungen in der Stadt, die der Verdächtige verursacht haben soll. Es wurde berichtet, dass er unter anderem ein Fahrzeug und ein Haus in Brand gesteckt habe. Die Festnahme des Verdächtigen erfolgte kurz nach den Bränden.
Die Spurensicherung und verschiedene Einsatzfahrzeuge waren vor Ort, um den Vorfall zu untersuchen. Es wurde vermutet, dass der Verdächtige einen Brandsatz in das Gebäude der Bundesagentur für Arbeit geworfen habe, ein Auto angezündet habe und dann in Richtung Hauptbahnhof geflüchtet sei. Die genauen Abläufe und Beweggründe des Vorfalles waren noch unklar, und die Notfallseelsorge war vor Ort, um zu unterstützen. Es wird weiterhin ermittelt, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären.