Assistent fand Matthew Perry (†54) mehrmals „bewusstlos“ vor seinem Tod

Der Tod des Schauspielers Matthew Perry wirft immer mehr Fragen auf, da sein langjähriger Assistent, Kenneth Iwamasa, zugegeben hat, dass Perry kurz vor seinem Tod mehrfach das Bewusstsein verloren hat. Iwamasa gestand zudem, dem Schauspieler in den Tagen vor seinem Tod täglich sechs bis acht Mal „erhebliche Mengen“ an Ketamin verabreicht zu haben. Am Tag seines Todes bat Perry darum, eine weitere Dosis des Betäubungsmittels zu erhalten, kurz darauf wurde er leblos im Whirlpool aufgefunden.
Neben Iwamasa wurden weitere Personen im Zusammenhang mit Perrys Tod angeklagt, darunter Erik Fleming, Dr. Mark Chavez, Dr. Salvador Plasencia und Jasveen Sangha. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass Perry das Ketamin legal zur Behandlung seiner Depression einnahm, aber ab September 2023 begann, das Medikament zu missbrauchen. Die Ärzte stellten ihm weiterhin illegal Ketamin zur Verfügung, obwohl sie von Perrys Suchtproblemen wussten.
Matthew Perry zahlte insgesamt rund 55.000 Dollar für das Medikament, das er auch über Fleming von einem nicht genannten Drogenhändler bezog. Letztendlich stammte das gesamte an seinem Todestag verabreichte Ketamin von Fleming. Während Fleming sich bereits schuldig bekannte, plädierten Chavez auf ebenfalls schuldig. Plasencia hingegen plädierte auf nicht schuldig und wird mit mehreren Anklagen konfrontiert.
Matthew Perry wurde vor allem durch seine Rolle als Chandler Bing in der Serie „Friends“ bekannt. Er war offen über seine Suchtprobleme und der Missbrauch von Ketamin kam erst nach seinem Tod ans Licht. Sein Tod wirft nun nicht nur Fragen über die Umstände seines Ablebens auf, sondern auch über die Verantwortlichkeiten der Ärzte und Assistenten, die es ermöglichten, dass er das Medikament missbrauchte. Die Entscheidung des Gerichts wird zeigen, wie der Fall weiter verfolgt wird und ob es zu weiteren Konsequenzen für die angeklagten Personen kommen wird.





