Ausland

Der Konkurs von Air Belgium ist unvermeidlich.

Die belgische Fluggesellschaft Air Belgium kämpft ums Überleben, da der Konkurs trotz Bemühungen um Investoren unvermeidlich scheint. Mit jährlichen Verlusten von 22 Millionen Euro und einem Umsatzrückgang von 40 % sieht die Finanzlage düster aus. Dies wird auf die Einstellung bestimmter Passagierflüge nach China, den Antillen und Südafrika zurückgeführt. Trotz angeblicher Fortschritte bei der Suche nach Investoren hat Air Belgium bisher noch keine Geschäftsabschlüsse erzielt. Ein unbekannter Investor hat Interesse gezeigt, jedoch waren die Bedingungen für eine erfolgreiche Übernahme anspruchsvoll.

Die Gerichtsverhandlung in Nivelles setzte Air Belgium unter Druck und gewährte eine Verlängerung von zwei Wochen, um ein Übernahmeangebot zu erhalten. Der unbekannte Investor bot sechs Millionen Euro für 75 Prozent der Anteile an, vorausgesetzt, dass die wallonischen Behörden weitere 10 bis 12 Millionen Euro beisteuern. Da Air Belgium zu fast 50 Prozent dem chinesischen Logistikkonzern Hongyuan gehört, könnte eine Erhöhung des ausländischen Anteils dazu führen, dass die Fluggesellschaft ihre belgische Betriebsgenehmigung verliert. Die Suche nach Investoren gestaltet sich also schwierig.

Die wallonischen Verwaltungen haben bereits Millionen Euro in Air Belgium investiert, doch das Interesse an weiterer Unterstützung scheint zu schwinden. Es wird gemunkelt, dass man das Problem inzwischen dem Privatsektor überlassen möchte, dessen Fähigkeiten zur Rettung als schwer greifbar gelten. Die Zukunft von Air Belgium bleibt also ungewiss, und es ist fraglich, ob der Konkurs noch abgewendet werden kann. Es bleibt abzuwarten, ob sich noch eine Lösung finden lässt, um das Überleben der Fluggesellschaft zu sichern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert