Hilti mit größerem Gewinn in herausforderndem Umfeld
Trotz schwierigen Umfelds schlägt sich Hilti gut. Der Baugerätehersteller verzeichnete in den ersten acht Monaten des Jahres 2024 einen Umsatzrückgang, jedoch stieg das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Die negativen Währungseffekte beeinflussten den Umsatzrückgang, während das Betriebsergebnis um 4,9 Prozent auf 489 Millionen Franken stieg. Der Reingewinn erhöhte sich um 3,0 Prozent auf 345 Millionen Franken.
Besonders herausfordernd war das Umfeld in Europa, dem Hauptmarkt von Hilti. Dennoch bleibt CEO Jahangir Doongaji optimistisch und glaubt, dass das erfolgreiche Geschäftsmodell des Unternehmens auch unsichere Zeiten bewältigen kann. In den einzelnen Regionen verzeichnete Europa ein leichtes Umsatzminus aufgrund von Wechselkurseffekten, während Asien und Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika ein deutliches Wachstum verzeichneten.
Trotz des positiven Ergebnisses bleibt Hilti vorsichtig in Bezug auf die Zukunftsaussichten. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bereits im Mai leicht gesenkt und wird nun nochmals etwas zurückhaltender formuliert. Die Liechtensteiner Gruppe rechnet nun mit einem Wachstum im niedrigen Prozentbereich in Lokalwährungen. Zuvor war ein Plus im niedrigen bis mittleren Bereich in Aussicht gestellt worden.
Insgesamt zeigt sich Hilti trotz des schwierigen Umfelds widerstandsfähig und ist zuversichtlich, auch zukünftige Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Das Unternehmen blickt auf ein erfolgreiches Ergebnis zurück, das über dem Vorjahreswert liegt. Mit einer vorsichtigen Haltung für die Zukunft bleibt Hilti dennoch optimistisch und sieht Chancen für weiteres Wachstum in ausgewählten Regionen.