Schweizer Nati – Manuel Akanji: „Unglücklich, aber auch dumm“
Die Schweizer Nationalmannschaft konnte auch im dritten Nations-League-Spiel keine Punkte holen und verlor gegen Serbien mit 0:2. Das Spiel begann vielversprechend, doch die Nati ließ nach und wurde von den Serben bestraft. Ein Eigentor von Elvedi und ein Traumtor von Mitrovic entschieden die Partie.
In Leskovac zeigte die Schweiz zu Beginn Engagement, um nach den Niederlagen gegen Dänemark und Spanien eine Reaktion zu zeigen. Trotz Spielkontrolle gelang es ihnen jedoch nicht, Chancen zu kreieren. Die Serben hingegen waren aktiver und konkreter in ihren Offensivbemühungen, blieben aber für den Torhüter Kobel ungefährlich.
Nach 30 Minuten hatte die Nati ihre beste Chance, als Embolo knapp am Tor vorbeischoss. Während vorne wenig passierte, mussten Akanji und Co. in der Verteidigung vermehrt eingreifen, da Serbien offensiver wurde. Kurz vor der Pause führte ein Freistoß zu einem unglücklichen Eigentor von Elvedi und brachte Serbien in Führung.
Trotz eines vermeintlichen Tores von Embolo in der 54. Minute, das aufgrund einer Abseitsposition nicht zählte, gelang der Schweiz nichts Entscheidendes mehr. Mit Mitrovics Tor in der 60. Minute bauten die Serben ihre Führung auf 2:0 aus. Ein Elfmeter für die Schweiz wurde von Embolo verschossen, sodass die Nati erneut ohne Punkte dastand.
Die Schweiz muss sich gegen tiefstehende Gegner mehr Chancen erarbeiten, kommentierte Rieder. Auch wenn nicht alles schlecht war, steht die Nati nun mit null Punkten da. Im nächsten Spiel empfängt die Schweiz Dänemark zum Rückspiel im Kybunpark in St.Gallen. Spanien führt die Gruppe nach einem 1:0-Sieg gegen Dänemark an.