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Melanie Müller: Karriere am Ende nach Hitlergruß-Urteil?

Die Ballermann-Sängerin Melanie Müller wurde wegen des Verwendens des Hitlergrusses vor Gericht verurteilt. Sie musste sich auch wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und des Zeigens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Das Amtsgericht Leipzig verhängte eine Geldstrafe von insgesamt 80’000 Euro. Nach der Verurteilung wurde ein geplanter Auftritt Müllers auf Veranstaltung in Goslar abgesagt, und Mallorca-Schwergewichte sehen ihr Karriereende nun als besiegelt an.

Die Veranstalter des Events «Rampensaualarm» distanzierten sich von Melanie Müller und sagten ihren Auftritt nach der Verurteilung ab. Einige Schwergewichte der Mallorca-Partyszene bezeichnen Müller als unbuchbar. Künstleragenten und Event-Veranstalter zeigen sich besorgt über negative Publicity, die mit der Buchung von Müller einhergehen könnte. Auch Marion Pfaff, Besitzerin eines Party-Stadls, sieht Melanie Müllers Karriere aktuell als nicht mehr buchbar an.

Trotz der Einschätzung einiger Branchenprofis scheinen noch einige Auftritte für Melanie Müller geplant zu sein. Unter anderem soll sie in der Mallorca-Kult-Location «Oberbayern» auf der Bühne stehen. Ihre Karriere begann Melanie Müller als Pornodarstellerin und Sexarbeiterin, bevor sie durch verschiedene TV-Formate bekannt wurde. Trotz Vorwürfen, den Hitlergruss gezeigt und das Publikum dazu animiert zu haben, weist Müller die Anschuldigungen zurück. Sie hat sich bisher nicht öffentlich zum aktuellen Urteil geäußert.

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