Was unternimmt der Maisbauer aus St. Gallen jetzt gegen den Biber-Terror?
In Bad Ragaz, SG hat ein Biber einen massiven Staudamm errichtet, der das Maisfeld des Bauern Patrick Danuser überflutet hat. Obwohl der Bauer dies zunächst gelassen hinnimmt, befürchtet er langfristige Auswirkungen auf die Lebensmittelproduktion, da der Biber das Feld immer wieder flutet. Der Biber, der früher in der Schweiz ausgerottet war, hat sich inzwischen stark vermehrt und besiedelt das Schweizer Mittelland und die Alpentäler.
Laut der Biberfachstelle Schweiz tragen vom Biber beeinflusste Lebensräume zu einer erhöhten Artenvielfalt und Biomasse bei. Allerdings kann die Geschäftigkeit der Biber manchmal zu Problemen führen, wie im Fall von Patrick Danuser. Der Biber knabbert nicht nur am Maisfeld, sondern baut auch massive Dämme, die das Feld überfluten. Langfristig könnte dies ernsthafte Folgen für die Lebensmittelproduktion haben, da der Mais ein wichtiger Bestandteil der Fruchtfolge auf dem Feld ist.
Trotz der Herausforderungen, die der Biber für ihn darstellt, zeigt Danuser Verständnis für das Tier und möchte nicht, dass es geschossen wird. Stattdessen hat er in Zusammenarbeit mit einem Wildhüter Maßnahmen ergriffen, um die Aktivitäten des Bibers zu lenken. Zum Beispiel wurden Drähte gespannt, um das Tier zu lenken und schädliche Auswirkungen zu reduzieren. Obwohl der Biber noch immer eine potenzielle Bedrohung für seine Felder darstellt, hat Danuser immer noch Freude an dem Tier und hofft, ihn eines Tages persönlich kennenzulernen.
Insgesamt bleibt der Biber in Bad Ragaz geduldet, obwohl seine Aktivitäten dazu führen, dass das Maisfeld des Bauern regelmäßig überflutet wird. Trotzdem zeigt Danuser Verständnis für das Tier und hat Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen auf seine Felder zu reduzieren. Während er sich langfristig um mögliche Folgen für die Lebensmittelproduktion sorgt, bleibt er fasziniert von der Natur und freut sich sogar über die Anwesenheit des Bibers auf seinem Land.