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Sinusitis? Was hilft tatsächlich?

Eine Sinusitis, auch bekannt als Nasennebenhöhlenentzündung, kann zu einer verstopften Nase und dumpfen Schmerzen in Stirn, Augen oder Wangen führen. Diese Erkrankung entsteht häufig nach einer Erkältung, wenn sich die Schleimhäute in den Nebenhöhlen entzünden und Schleimansammlungen entstehen. Typische Symptome sind Schmerzen, die sich beim Bücken, Husten oder Naseputzen verschlimmern. Um die Beschwerden zu lindern, können rezeptfreie Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen eingenommen werden. Darüber hinaus gibt es einige Hausmittel, die helfen können, die Nasenschleimhäute feucht zu halten und die Beschwerden zu mildern.

Ein wichtiger Tipp zur Linderung von Nasennebenhöhlenentzündungen ist es, die Nasenschleimhäute feucht zu halten. Dies kann durch regelmäßige Nasenduschen mit einer salzhaltigen Lösung erreicht werden. Zusätzlich ist es ratsam, viel zu trinken und Kräutertees mit Kamille, Thymian oder Salbei zu trinken, da diese Heilpflanzen keimhemmend und schleimlösend wirken können. Die Schleimhäute profitieren auch von einem sanften Nasenspray auf Basis von Meerwasser. Es ist jedoch wichtig, vorsichtig mit Nasensprays zu sein, die abschwellende Wirkstoffe wie Oxymetazolin und Tetryzolin enthalten, da die Schleimhäute sich daran gewöhnen können.

Ein weiterer wichtiger Tipp ist es, regelmäßige Entzündungen der Nasennebenhöhlen ärztlich abklären zu lassen. Wenn eine Nasennebenhöhlenentzündung mindestens viermal im Jahr auftritt, könnte dies auf anatomische Ursachen wie eine verkrümmte Nasenscheidewand hinweisen. In diesem Fall ist es ratsam, eine ärztliche Untersuchung durchzuführen, um die Ursache der häufigen Entzündungen zu ermitteln und eine angemessene Behandlung zu erhalten.

Zur Vorbeugung von Nasennebenhöhlenentzündungen ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken und die Nasenschleimhäute gesund zu halten. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und ausreichend Schlaf können dazu beitragen, das Immunsystem zu unterstützen. Darüber hinaus sollten Risikofaktoren wie Rauchen vermieden werden, da Rauchen die Schleimhäute reizen und das Risiko für Infektionen erhöhen kann. Durch die Einhaltung dieser Maßnahmen kann das Risiko einer Nasennebenhöhlenentzündung reduziert werden.

Zusammenfassend ist es wichtig, bei einer Nasennebenhöhlenentzündung die Symptome ernst zu nehmen und geeignete Maßnahmen zur Linderung zu ergreifen. Hausmittel wie Nasenduschen, Kräutertees und sanfte Nasensprays können dazu beitragen, die Schleimhäute feucht zu halten und die Beschwerden zu mildern. Bei regelmäßigen Entzündungen ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen, um die Ursachen abzuklären und eine angemessene Behandlung zu erhalten. Durch eine gesunde Lebensweise und die Vermeidung von Risikofaktoren kann das Risiko einer Nasennebenhöhlenentzündung langfristig reduziert werden.

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