Drei Millionen Franken für den historischen Keltenwall in Basel
Der Grosse Rat von Basel bewilligt Gelder in Höhe von knapp 3 Millionen Franken zur Umgestaltung der archäologischen Informationsstelle „Murus Gallicus“. Diese Stelle befindet sich auf dem Münsterhügel und zeigt Überreste der ersten Basler Stadtbefestigung aus der Keltenzeit. Die Informationsstelle wurde im Jahr 1993 errichtet und war bisher uneingeschränkt zugänglich. Eine Umgestaltung wurde notwendig, als im Jahr 2020 die Primarschule an der Rittergasse eröffnet wurde und die Glaspyramiden aus Sicherheitsgründen eingezäunt werden mussten.
Das Umgestaltungsprojekt sieht einen separaten Eingang vor, um die archäologischen Funde sicher präsentieren zu können. Zudem soll die Fläche des Pausenhofs vergrößert werden. Der Murus Gallicus schützte einst die zweite keltische Siedlung in Basel nach der Schließung des Dorfes im St.Johann-Quartier. Die Befestigungsanlage bestand aus Holz, Erde und Stein und hatte einen vorgelagerten Graben, wie es in der Basler Stadtgeschichte heißt. Julius Cäsar beschrieb bereits das Aussehen einer ähnlichen Befestigungsanlage in Avaricum in Frankreich.
Die Umgestaltung der archäologischen Informationsstelle „Murus Gallicus“ ist ein wichtiger Schritt, um die historische Bedeutung der ersten Basler Stadtbefestigung aus der Keltenzeit zu bewahren und zugänglich zu machen. Die Investition von fast 3 Millionen Franken zeigt das Interesse und die Wertschätzung für die Geschichte der Stadt Basel. Die archäologischen Funde können nun sicher betrachtet werden und auch unterirdisch soll Einblick gewährt werden. Dies ist eine spannende Möglichkeit, um die Vergangenheit der Stadt Basel zu erforschen und zu verstehen.
Die archäologische Informationsstelle mit Blick auf die Mauerreste unter Glaspyramiden war schon seit ihrer Errichtung im Jahr 1993 ein beliebtes Ziel für Touristen und Interessierte. Die Umgestaltung wird die Attraktivität des Ortes noch weiter steigern und die Geschichte und Bedeutung der Mauerreste noch besser vermitteln. Die neue Gestaltung des Pausenhofs wird zudem einen zusätzlichen Mehrwert für Besucher schaffen und die Potenziale des Standorts besser nutzen.
Die historische Bedeutung des Murus Gallicus und der ersten Basler Stadtbefestigung aus der Keltenzeit werden durch die Umgestaltung der archäologischen Informationsstelle hervorgehoben und erhalten. Die Sicherheitsmaßnahmen wie der separate Eingang und die Einzäunung der Glaspyramiden sorgen dafür, dass die archäologischen Funde geschützt und gleichzeitig zugänglich sind. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Geschichte der Stadt Basel für zukünftige Generationen zu bewahren und zu vermitteln. Die Investition in die Umgestaltung zeigt das Engagement und Interesse an der Geschichte und Kultur der Stadt.





