Die Schweiz und fast 60 Länder verurteilen moralisches Gesetz der Taliban
Fast 60 Länder, darunter die Schweiz, haben in einer gemeinsamen Erklärung das Sittengesetz in Afghanistan verurteilt. Die islamistische Miliz Taliban hat in den drei Jahren seit ihrer Rückkehr an die Macht zahlreiche Entscheidungen getroffen, die die Unterdrückung von Frauen in Afghanistan verschärfen. Laut den Ländern wurden mehr als 70 Entscheidungen und Erklärungen gegen Afghaninnen erlassen, was dazu geführt hat, dass Frauen nur noch privat ihre Meinung äußern können und begleitet werden müssen, wenn sie das Haus verlassen. Die Unterzeichnerstaaten kritisieren die Verweigerung von Menschen- und Grundrechten für Frauen in Afghanistan und betonen, dass diese Haltung zu einer Verschärfung der humanitären und Menschenrechtskrise in dem Land führen wird.
Die Länder fordern die internationale Gemeinschaft auf, Schritte zum Schutz der afghanischen Frauen zu unternehmen. Diese Unterstützung sei notwendig, um eine systematische Beseitigung dieser Personen aus der afghanischen Gesellschaft zu verhindern, was einer Verfolgung gleichkäme. Die Vereinten Nationen und die Schweiz haben bereits das Sittengesetz verurteilt. 12 der 15 Mitglieder des Uno-Sicherheitsrats, darunter die Schweiz, äußerten sich besorgt über die Situation. Der Schweizer Uno-Botschafter in Genf, Jürg Lauber, hat das Gesetz im Menschenrechtsrat ebenfalls kritisiert.
Die Unterzeichnerstaaten sind besorgt über die Folgen des Sittengesetzes, das die Situation für afghanische Frauen weiter verschlechtern könnte. Die Haltung der Taliban gegenüber Frauen sei inakzeptabel und führe zu schwerwiegenden Verletzungen der Menschenrechte. Die internationale Gemeinschaft muss Maßnahmen ergreifen, um die Rechte und die Autonomie afghanischer Frauen zu schützen. Die Erklärung betont, dass die systematische Diskriminierung von Frauen nicht toleriert werden darf und Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
Die Vereinten Nationen haben bereits angekündigt, dass sie weitere Schritte unternehmen werden, um den Schutz und die Rechte von Frauen in Afghanistan zu gewährleisten. Die internationale Gemeinschaft hat sich verpflichtet, die Situation genau zu beobachten und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte und die Sicherheit von afghanischen Frauen zu gewährleisten. Die Vereinten Nationen haben wiederholt betont, dass die Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen in Afghanistan nicht akzeptabel ist und Maßnahmen ergriffen werden müssen, um dies zu beenden.
Die Kritik an dem Sittengesetz in Afghanistan wird von zahlreichen Ländern unterstützt, die sich für die Rechte und die Autonomie von Frauen einsetzen. Die internationale Gemeinschaft steht in der Verantwortung, Maßnahmen zu ergreifen, um die Verletzungen der Menschenrechte in Afghanistan zu beenden und den Schutz von Frauen zu gewährleisten. Die Unterzeichnerstaaten fordern, dass die Taliban zur Einhaltung internationaler Menschenrechtsstandards verpflichtet werden und dass die Rechte und die Sicherheit von Frauen respektiert werden. Es bleibt abzuwarten, wie die internationale Gemeinschaft auf die Forderungen reagieren wird und welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden, um die Situation für afghanische Frauen zu verbessern.