Steigender Druck auf den Präsidenten des Kantonsstrafgerichts
Der Präsident des Tessiner Kantonsstrafgerichts steht unter Druck wegen Vorwürfen sexueller Belästigung. Nach der Einsetzung eines ausserordentlichen Staatsanwalts am Tessiner Kantonsstrafgericht steigt der Druck auf den Gerichtspräsidenten. Dieser soll gemäss Medienberichten eine Sekretärin sexuell belästigt haben, was zu Rücktrittsforderungen führt. Die Tessiner Grünen fordern eine präventive Suspendierung, während die Partei Movimento per il Socialismo (MPS) nach parlamentarischer Überwachung und dem Rücktritt des Gerichtspräsidenten ruft. Die SP Tessin bezeichnet Mobbing und sexuelle Belästigung innerhalb des kantonalen Strafgerichts als „inakzeptabel“ und fordert eine rasche Klärung durch den Justizrat.
Es wird betont, dass ein Rücktritt des Gerichtspräsidenten Mauro Ermani unausweichlich wäre, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten. Es wird auch in Frage gestellt, ob der Gerichtspräsident noch in der Lage ist, Prozesse gegen Personen zu leiten, die wegen Sexualdelikten angeklagt sind. Die Fortschritte in diesem Fall werden von der kantonalen Kommission für Justiz und Recht überwacht, die in einer ausserordentlichen Sitzung mehr über die Angelegenheit erfahren hat. Der Präsident dieser Kommission, Fiorenzo Dadò, nannte die Situation „sehr ernst“.
Der Fall umfasst auch Mobbingvorwürfe gegen die Mitarbeiterin, die das mutmassliche Opfer sexueller Belästigung war. Es wurde berichtet, dass der Gerichtspräsident ihr ein obszönes Bild über Whatsapp geschickt haben soll. Dieses Bild zeigt zwei riesige Plastikphalli und dazwischen eine Frau auf einer Bank sitzend, mit der Aufschrift „Ufficio penale“ (Strafbehörde). Dies wird als Anspielung auf das Wort „Penis“ interpretiert. Die Tessiner Regierung hat einen ausserordentlichen Staatsanwalt eingesetzt, um den Strafantrag von zwei Richtern gegen drei andere Richter, einschließlich Ermani, zu untersuchen, der Verleumdungs- und Diffamierungsvorwürfe in Bezug auf den mutmasslichen Mobbing-Fall umfasst.
Die Anschuldigungen gegen den Gerichtspräsidenten haben zu einer Forderung nach Konsequenzen geführt, darunter Rücktrittsforderungen von verschiedenen Parteien. Sowohl die Tessiner Grünen als auch die SP Tessin verlangen Massnahmen zur Klärung der Situation und bezeichnen Mobbing und sexuelle Belästigung als inakzeptabel. Die Frage stellt sich, ob der Gerichtspräsident unter diesen Umständen noch in der Lage ist, die Gerichtsprozesse fair zu leiten. Die kantonale Kommission für Justiz und Recht hat bereits eine ausserordentliche Sitzung abgehalten, um den Fall zu erörtern und wird weiterhin die Entwicklungen überwachen, um sicherzustellen, dass Gerechtigkeit und Transparenz in diesem sensiblen Bereich gewahrt bleiben.
Der Druck auf den Gerichtspräsidenten des Tessiner Kantonsstrafgerichts wegen sexueller Belästigungsvorwürfen nimmt zu, da Rücktrittsforderungen von politischen Parteien eingehen. Es wird betont, dass eine präventive Suspendierung oder Rücktritt des Gerichtspräsidenten Mauro Ermani angebracht wäre, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten. Die Missstände innerhalb des kantonalen Strafgerichts müssen nach Ansicht der Parteien schnell und transparent vom Justizrat geklärt werden. Die kantonale Kommission für Justiz und Recht hat bereits Massnahmen ergriffen, um den Fall zu untersuchen und wird die weiteren Entwicklungen überwachen, um sicherzustellen, dass Gerechtigkeit und Fairness in diesem Fall gewahrt bleiben. Die Forderungen nach Rücktritt oder Suspendierung des Gerichtspräsidenten werden weiterhin von politischen Parteien und der Öffentlichkeit verfolgt, während der Skandal um sexuelle Belästigung und Mobbing am Tessiner Kantonsstrafgericht weiterhin für Aufsehen sorgt.





