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Grundwasser soll laut Experten zu einem politischen Thema werden.

Grundwasser wird zum Brennpunkt in Politik und Gesellschaft, so der Konsens beim Weltgrundwasser-Kongress. Anlässlich des Swiss Day mit starker inländischer Präsenz in Davos waren sich Forscherinnen und Forscher einig, dass Grundwasser schon bald ein wichtiges Thema in Politik und Gesellschaft sein wird. Fragen zur Auswirkung des Klimawandels auf das Grundwasser, zur Sicherheit von unbehandeltem Quellwasser angesichts von Mikroplastik und PFAS sowie zur Priorisierung der Wasserversorgung vor der Energieerzeugung wurden ausgiebig diskutiert. Es besteht Einigkeit darüber, dass mehr Forschung und Daten notwendig sind, um diese Fragen zu beantworten.

Die Bedeutung des Grundwassers für die Trinkwasserversorgung wurde besonders hervorgehoben, insbesondere in der Schweiz, wo es 80 Prozent des Trinkwassers liefert. Experten erklären, dass die herausfordernde Lage des Grundwassers in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten auch in der Schweiz spürbar werden könnte. Aktuelle Forschungen verdeutlichen, dass die Wichtigkeit des Grundwassers stetig zunimmt. Forscher betonen, dass es bisher schwierig war, Politik und Gesellschaft für das Thema Grundwasser zu sensibilisieren, aber dies sich in naher Zukunft ändern wird.

Der Weltgrundwasser-Kongress in Davos versammelte über 1100 Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt, um ihre Forschungsergebnisse und Erkenntnisse zu diskutieren. Organisiert wurde der Kongress vom Zentrum für Hydrogeologie und Geothermie der Universität Neuenburg, der Schweizerischen Gesellschaft für Hydrogeologie und der Internationalen Vereinigung der Hydrogeologen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonen die Notwendigkeit einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit, um die Herausforderungen im Bereich Grundwasser zu bewältigen.

Es besteht Konsens darüber, dass die Erhöhung der Schneefallgrenze und der Gletscherrückgang negative Auswirkungen auf die Wasserversorgung haben könnten. Die Anwesenheit von Mikroplastik und Ewigkeitschemikalien wie PFAS in unbehandeltem Quellwasser stellt ebenfalls eine potenzielle Gefahr dar. Die Frage nach der Priorisierung der Wasserversorgung vor der Energieerzeugung bleibt weiterhin umstritten. Forscher betonen die Notwendigkeit von weiteren Studien und Daten, um diese Fragen zu klären und Lösungen für den Schutz des Grundwassers zu finden.

In der Schweiz wird die Bedeutung des Grundwassers für die Trinkwasserversorgung hervorgehoben, da es einen Großteil des Trinkwassers liefert. Experten warnen davor, dass sich Probleme mit dem Grundwasser in den nächsten Jahren und Jahrzehnten verschärfen könnten. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die Wichtigkeit des Grundwassers stetig zunimmt und dass eine Sensibilisierung von Politik und Gesellschaft für dieses Thema dringend erforderlich ist.

Der Weltgrundwasser-Kongress in Davos bot Forscherinnen und Forschern aus der ganzen Welt die Möglichkeit, sich über ihre neuesten Erkenntnisse auszutauschen. Die Konferenz, organisiert vom Zentrum für Hydrogeologie und Geothermie der Universität Neuenburg, der Schweizerischen Gesellschaft für Hydrogeologie und der Internationalen Vereinigung der Hydrogeologen, unterstreicht die Dringlichkeit einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit, um auf die Herausforderungen im Bereich des Grundwassers adäquat reagieren zu können.

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