Diese Ideen geben den Parteien jetzt Hoffnung.
Die steigenden Krankenkassen-Prämien sind für viele Familien und den Mittelstand eine Belastung. Vier Gesundheitspolitikerinnen geben Einblicke in mögliche Massnahmen, die die Kosten im Gesundheitswesen dämpfen können. Melanie Mettler, Nationalrätin der GLP, spricht über die wachsende Kostenschere und betont die Bedeutung der einheitlichen Finanzierung, über die im November abgestimmt wird. Flavia Wasserfallen, Ständerätin der SP, kritisiert die politischen Entscheidungen, die Kosten auf Versicherte abwälzen und hofft auf ein Projekt gegen überhöhte Medikamentenpreise. Regine Sautter, Nationalrätin der FDP, lobt das Schweizer Gesundheitswesen, fordert jedoch eine stetige Überprüfung und betont die Vorteile ambulanter Behandlungen. Manuela Weichelt, Nationalrätin der GPS, fordert einkommens- und vermögensabhängige Prämien und betont die Notwendigkeit, Kosten zu sparen, beispielsweise durch Prävention und effiziente Nutzung von Ressourcen.
Die steigenden Krankenkassen-Prämien bereiten vielen Schweizerinnen und Schweizern Sorgen, insbesondere für den Mittelstand und Familien werden sie zu einer immer grösseren Belastung. Nau.ch hat vier Gesundheitspolitikerinnen befragt, um ihre Einschätzung zu möglichen Massnahmen zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen zu erhalten. Melanie Mettler, Nationalrätin der Grünliberalen Partei, weist auf die steigenden Kosten und Prämien hin und betont die Wichtigkeit der einheitlichen Finanzierung, über die das Stimmvolk Ende November abstimmen wird. Sie sieht darin eine Möglichkeit, um die Kostenschere zu bekämpfen und die Prämienzahlenden zu entlasten.
Flavia Wasserfallen, Ständerätin der Sozialdemokratischen Partei, zeigt sich enttäuscht über die politischen Entscheidungen, die dazu führen, dass mehr Kosten auf die Versicherten übertragen werden. Sie setzt ihre Hoffnungen auf ein Projekt zur Bekämpfung überhöhter Medikamentenpreise und betont die Notwendigkeit, das Gesundheitssystem grundsätzlich zu überdenken. Regine Sautter, Nationalrätin der Freisinnig-Demokratischen Partei, lobt das Schweizer Gesundheitswesen als eines der besten weltweit, mahnt jedoch zur ständigen Überprüfung und fordert effizientere Lösungen wie ambulante Behandlungen, um Kosten zu sparen.
Manuela Weichelt, Nationalrätin der Grünen Partei der Schweiz, plädiert für einkommens- und vermögensabhängige Prämien, um eine gerechtere Verteilung der Gesundheitskosten zu erreichen. Sie betont die Bedeutung von Prävention und effizienter Nutzung von Ressourcen, um Kosten zu senken. Zusammenfassend zeigen die vier Politikerinnen verschiedene Ansätze zur Lösung des Problems steigender Krankenkassen-Prämien auf, von der einheitlichen Finanzierung über die Bekämpfung überhöhter Medikamentenpreise bis hin zur effizienten Nutzung von Ressourcen im Gesundheitswesen.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die steigenden Krankenkassen-Prämien ein Problem darstellen, das nicht einfach zu lösen ist. Die Politikerinnen betonen jedoch die Bedeutung von Massnahmen zur Kostendämpfung, um die Bevölkerung zu entlasten und das Gesundheitssystem langfristig zu sichern. Der Fokus liegt dabei auf effizienten Lösungen, die eine gerechtere Verteilung der Kosten ermöglichen und gleichzeitig die Qualität der Gesundheitsversorgung aufrechterhalten. Letztendlich ist es wichtig, dass verschiedene politische Parteien zusammenarbeiten und gemeinsame Lösungen finden, um die steigenden Gesundheitskosten in der Schweiz langfristig zu bewältigen.