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Die Tenniswelt ist verärgert über den Doping-Freispruch.

Jannik Sinner (ATP 1) entkommt einer Dopingsperre, obwohl er im März zweimal positiv auf ein verbotenes Steroid getestet wird. Die Tennis-Welt tobt. Der Südtiroler wurde positiv auf die verbotene Substanz Clostebol getestet, jedoch konnte ihm kein Fehlverhalten nachgewiesen werden. Ein Gericht entlastete den Tennis-Star und er wurde nicht suspendiert. Dennoch verlor Sinner Ranglistenpunkte und Preisgeld für das Turnier in Indian Wells.

Jannik Sinner hat sich im Jahr 2022 als einer der herausragenden Spieler seiner Generation etabliert. Im Januar gewann er das Australien Open, im Juni kletterte er zur Spitze der ATP-Weltrangliste. Trotz seiner bisher vergleichsweise kontroversenfreien Karriere geriet er nun durch seine positiven Dopingtests in die Schlagzeilen. Sinner wurde während des Masters-1000-Turniers in Indian Wells zweimal positiv auf ein verbotenes anaboles Steroid getestet.

Die International Tennis Integrity Agency (ITIA) enthüllte den Vorfall erst nach Abschluss der Untersuchungen. Sinner wurde nachweislich mit geringen Mengen von Clostebol getestet. Der Tennis-Star konnte jedoch glaubhaft machen, dass die Verunreinigung mit Clostebol durch die Behandlung bei seinem Physiotherapeuten entstand. Das Gericht stellte fest, dass kein Fehlverhalten seitens Sinners vorlag, weshalb er nicht suspendiert wurde.

Obwohl Sinner keine Sperre erhielt, wurden ihm die ATP-Punkte und das Preisgeld für das Turnier in Indian Wells aberkannt. Es wird vermutet, dass der Tennis-Star dadurch 400 Ranglistenpunkte und rund 300’000 Euro verlieren wird. Diese Strafe führte zu gemischten Reaktionen in der Tennis-Welt. Einige Spieler, darunter Nick Kyrgios und Denis Shapovalov, kritisieren die Entscheidung und fordern eine strengere Bestrafung für Sinner.

Die Diskussion um Sinners Dopingskandal spaltet die Tennis-Community. Während einige Spieler die Entscheidung des Gerichts kritisieren und eine Sperre fordern, verteidigen andere die Unschuldsvermutung und sehen in der Strafe durch den Verlust von Punkten und Preisgeld angemessene Konsequenzen. Die ATP betonte, dass kein Fehlverhalten oder Fahrlässigkeit seitens Sinner festgestellt wurde und man froh sei, dass die Unschuld des Tennis-Stars belegt werden konnte.

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