Datenschützer reichen Beschwerde gegen X ein.

Der Twitter-Nachfolger X steht aktuell in der Kritik, da sein KI-Chatbot Grok ohne Erlaubnis der Nutzer mit deren Beiträgen lernt. EU-Datenschützer haben Beschwerden in acht EU-Ländern eingereicht. Die europäische Datenschutz-Organisation Noyb hat diese Beschwerden im Rahmen der DSGVO im Auftrag von betroffenen EU-Bürgern eingereicht. Die irische Datenschutzbehörde DPC hat bereits eine Klage gegen X erhoben, da die Nutzer nicht über die Verwendung ihrer Daten für das KI-Training informiert wurden.
Max Schrems von Noyb betont, dass Unternehmen, die mit Nutzern interagieren, deren Einwilligung einholen müssen, bevor sie deren Daten verwenden. Noyb hat ein „Dringlichkeitsverfahren“ in mehreren EU-Ländern beantragt, um vorläufige Anordnungen der Datenschutzbehörden zu ermöglichen. Die ungefragte Nutzung von Daten durch X wurde durch einen aufmerksamen Nutzer bemerkt, der feststellte, dass das Häkchen zur Erlaubnis für Grok automatisch gesetzt war.
X setzt die Pläne um, öffentliche Beiträge von EU-Nutzern für das Training seiner KI-Modelle zu verwenden, ähnlich wie Meta es ursprünglich geplant hatte. Grok soll sich mit anderen KI-Chatbots wie ChatGPT und Claude messen. Die Software wird von der Firma xAI entwickelt, die Musk gehört. Musk kaufte Twitter im Herbst 2022 für 44 Milliarden Dollar und benannte den Dienst in X um. Die Situation zeigt die Herausforderungen im Umgang mit Datenschutz und KI-Technologien in der digitalen Welt.





