Italienischer Kulturminister stolpert über Skandal
Der italienische Kulturminister Gennaro Sangiuliano hat aufgrund einer Affäre mit einer deutlich jüngeren Influencerin seinen Posten aufgegeben. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bestätigte seinen Rücktritt und dankte ihm für seine bisherige Arbeit. Als Nachfolger wird Alessandro Giuli vorgeschlagen, der bisherige Präsident der Fondazione MAXXI. Die Affäre von Sangiuliano mit der 20 Jahre jüngeren Maria Rosaria Boccia kam ans Licht, als sie öffentlich auf Instagram dankte, dass er sie zur Beraterin für Großveranstaltungen ernannt hatte, darunter das G7-Kulturministertreffen in Pompeji.
Obwohl das Ministerium und Sangiuliano bestritten, dass Staatsgelder an Boccia geflossen seien, behauptete sie, ihn auf mehreren Reisen begleitet zu haben. Der Minister gestand schließlich eine Liebesaffäre mit ihr ein und entschuldigte sich öffentlich in einem Interview im Fernsehen bei seiner Ehefrau und Meloni. Bereits zuvor hatte er seinen Rücktritt angeboten, den die Ministerpräsidentin zunächst jedoch abgelehnt hatte. Sangiuliano, ein Jurist und ehemaliger Fernsehjournalist, war seit dem Regierungswechsel im Oktober 2022 im Amt.
Vor seinem Rücktritt war Sangiuliano bereits für zahlreiche Fauxpas bekannt, die ihm zugeschrieben wurden. Unter anderem soll er behauptet haben, dass Christoph Kolumbus den Theorien von Galileo Galilei gefolgt sei, obwohl dieser erst später lebte. Außerdem verwechselte er den Times Square mit London anstelle von New York. Aufgrund dieser und anderer Patzer soll er den Spitznamen „Tarzan“ erhalten haben, da er öfter zwischen verschiedenen politischen Parteien gewechselt ist. Sein Rücktritt aufgrund der Affäre mit der Influencerin markiert einen weiteren Skandal während seiner Amtszeit.
Insgesamt hat die Affäre des ehemaligen Kulturministers Gennaro Sangiuliano mit der Influencerin Maria Rosaria Boccia zu seinem Rücktritt geführt. Seine Liebesaffäre mit der deutlich jüngeren Frau und öffentliche Entschuldigung vor laufenden Kameras sorgten für Aufsehen in Italien. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni akzeptierte schließlich seinen Rücktritt und schlug Alessandro Giuli als Nachfolger vor. Sangiulianos Amtszeit war bereits von zahlreichen Fauxpas geprägt, die ihm seitens der Öffentlichkeit und Medien vorgeworfen wurden.
Die Beziehung zwischen Kulturminister Gennaro Sangiuliano und der Influencerin Maria Rosaria Boccia sorgte für Schlagzeilen in Italien und führte letztendlich zum Rücktritt des Ministers. Der Skandal um die Affäre und die öffentliche Entschuldigung des Politikers vor laufenden Kameras zeigten die negativen Auswirkungen auf sein Amt. Meloni akzeptierte schließlich seinen Rücktritt und schlug Alessandro Giuli als Nachfolger vor, um die Amtsgeschäfte weiterzuführen. Sangiulianos Fauxpas, wie die Verwechslung von historischen Fakten, trugen zusätzlich zu seinem Rücktritt bei und hinterlassen einen bleibenden Eindruck auf seine Amtszeit als Kulturminister.





