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Temu verklagt Shein wegen „mafiosen Methoden“

Temu und Shein, zwei chinesische Onlineshop-Riesen, stehen kurz davor, sich vor Gericht gegenüberzustehen. Temu hat Klage gegen Shein eingereicht, und zwar wegen angeblicher „mafiöser Methoden“. Obwohl die beiden Unternehmen eigentlich einen Burgfrieden geschlossen hatten, hat Temu erneut rechtliche Schritte gegen Shein unternommen. Die Vorwürfe beinhalten Einschüchterungsversuche gegenüber Lieferanten und Verletzungen geistigen Eigentums. Temu behauptet, dass Shein Händler illegal festgehalten habe und deren Geschäftsgeheimnisse gestohlen habe.

Shein wird beschuldigt, verzweifelte und rechtswidrige Massnahmen ergriffen zu haben, um Temus Erfolg zu bedrohen. Insbesondere vor dem letzten Super Bowl sollen die Angriffe intensiviert worden sein. Temu behauptet, dass Shein Lieferanten unter Vorwänden nach China gelockt und dann bedroht habe, um einen Zugang zu 70 bis 80 Prozent der Lieferanten für ultraschnelle Mode zu verhindern. Temu bezeichnet Sheins Vorgehen als „verzweifelt“ und fordert eine öffentliche Entschuldigung sowie eine finanzielle Entschädigung für betroffene Händler. Die Höhe einer möglichen Entschädigung soll vor Gericht festgelegt werden.

Ein Jury-Prozess gegen Shein wird angestrebt, und im Falle einer Verurteilung könnte die Strafe für den Onlineshop-Riesen teuer ausfallen. Shein hat seit dem Ausbruch von Covid 19 erhebliche Umsatzzuwächse verzeichnet, allein in den USA wurde Schätzungen zufolge im Jahr 2022 ein Umsatz von rund 9,6 Milliarden US-Dollar erzielt. Temu fordert die Einstellung der illegalen Methoden sowie eine öffentliche Entschuldigung von Shein. Die Entscheidung über die Entschädigung soll das Gericht treffen.

Insgesamt ist die Beziehung zwischen Temu und Shein von heftiger Konkurrenz geprägt, die nun in rechtlichen Auseinandersetzungen gipfelt. Temu wirft Shein vor, über das Ziel hinausgeschossen zu sein und illegale Praktiken angewendet zu haben, um Temus Geschäft zu schädigen. Shein wird beschuldigt, Händler und geistiges Eigentum von Temu unrechtmässig genutzt zu haben. Die Klage von Temu zielt darauf ab, Shein zur Verantwortung zu ziehen und eine angemessene Entschädigung für den erlittenen Schaden zu erhalten.

Es bleibt abzuwarten, wie der Rechtsstreit zwischen Temu und Shein verlaufen wird und welche Konsequenzen sich daraus für beide Unternehmen ergeben werden. Die Vorwürfe von Temu sind ernst zu nehmen, und Shein steht nun vor der Herausforderung, sich gegen die Anschuldigungen zu verteidigen und mögliche Sanktionen zu akzeptieren. Die Entwicklungen in diesem Fall werden mit Spannung verfolgt, da sie Einblicke in die Konflikte und Interessen im hart umkämpften Online-Handel bieten.

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