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Schweizer Versicherungen verzeichnen deutlichen Gewinnanstieg im Jahr 2023

Die von der Finma beaufsichtigten Schweizer Versicherer konnten im Jahr 2023 einen Gewinnanstieg von 78 Prozent verzeichnen, was einem Gesamtbetrag von 13,6 Milliarden Franken entspricht. Diese positiven Ergebnisse wurden hauptsächlich durch die gute Entwicklung an den Aktien- und Anleihenmärkten erreicht, wodurch die Kapitalanlagenrenditen im Durchschnitt auf 2,95 Prozent gesteigert werden konnten.

Besonders die Rückversicherer konnten nach zwei Jahren mit geringeren Gewinnen im Jahr 2023 einen deutlichen Anstieg verzeichnen, wobei der Branchenprimus Swiss Re maßgeblich dazu beitrug. Die Nichtlebensversicherungen wuchsen um 18 Prozent auf 6,9 Milliarden Franken, während die Lebensversicherungen mit einem Plus von 4 Prozent auf 1,3 Milliarden Franken etwas weniger dynamisch waren.

Auch die Prämieneinnahmen der Schaden- und Rückversicherer stiegen um 19 Prozent an, während die der Lebensversicherer um 1,2 Prozent zurückgingen. Insgesamt belief sich das aggregierte Bruttoprämienvolumen der Branche auf 140,6 Milliarden Franken, was einem Anstieg von 9,1 Prozent entspricht. Trotz einer leichten Reduzierung der Eigenmittel um 0,7 Prozent auf 82,9 Milliarden Franken sanken die Solvenzquoten gemäß dem Schweizer Solvenztest im Durchschnitt um 16 Prozentpunkte auf 254 Prozent.

Die Schweizer Versicherer hatten somit insgesamt ein erfolgreiches Jahr 2023 und konnten sowohl ihre Gewinne als auch ihre Prämieneinnahmen steigern. Die positive Entwicklung an den Finanzmärkten trug wesentlich zu diesen Ergebnissen bei, wobei vor allem die Rückversicherer und Nichtlebensversicherungen von dieser Entwicklung profitierten. Insgesamt zeigt der Bericht der Finma, dass die von der Aufsichtsbehörde beaufsichtigten Versicherungen auf einem stabilen und profitablen Kurs sind, trotz leicht rückläufiger Eigenmittel und Solvenzquoten.

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